Exklusiv: Warum SWMH-Geschäftsführer Herbert Dachs jetzt mit einem Wirtschaftsmagazin in Print investiert

 

Herbert Dachs, Chef der SWMH-Medienholding in Stuttgart, spricht im kressköpfe-Interview über eines der größten Magazinprojekte auf dem deutschen Markt. Die SWMH startet den Wirtschaftstitel Triple A, der u.a. der SZ beiliegt. Warum Herbert Dachs großes Vermarktungspotenzial sieht und was die Leser erwartet.

kress.de: Herr Dachs, die wirtschaftliche Lage dürfte für viele Unternehmen, aber natürlich auch Konsumenten nach den belastenden zurückliegenden Monaten weiterhin angespannt sein. Woher nimmt Ihr Haus die Zuversicht, dass sich in diesen Zeiten im größeren Stil zusätzlich Vermarktungspotenziale erschließen lassen?

Herbert Dachs: Seit Februar 2020 hat die Corona-Pandemie zahlreiche Unternehmen und deren Kunden, sowie die Gesellschaft im Allgemeinen, vor große Herausforderungen gestellt und gleichzeitig den strukturellen Wandel in vielen Branchen massiv beschleunigt. Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Energie- und Mobilitätswende sind spätestens jetzt in der Gegenwart angekommen. So ist für viele Unternehmen Transformation zur Überlebensfrage geworden und der Kommunikationsbedarf immens. Mit dem neuen Wirtschaftsmagazin Triple A wollen wir Unternehmen auf ihrer Reise in die Zukunft begleiten und ihnen die Möglichkeit geben, auf einer optisch ansprechenden und inhaltlich tiefgehenden Ebene die nachhaltigen Veränderungen kompakt darstellen zu können. Vermarktungsseitig hat sich bereits in der ersten Ausgabe gezeigt, dass die einzigartige Kombination unseres journalistischen Konzepts und der großen Reichweite im Wirtschaftsumfeld, eine starke Nachfrage erzeugen konnte: Die Zuversicht für die weiteren Ausgaben bleibt entsprechend groß.

"Investitionen in relevante, zeitgemäße journalistische Formate, sehen wir als zentrale Aufgabe, um weiter zu wachsen."

kress.de: Was hat Sie an dem Konzept für das neue Wirtschaftsmagazin am stärksten überzeugt und wie schwer fiel intern die Entscheidung, sich auf das unternehmerische Wagnis und die entsprechende redaktionelle Investition einzulassen?

Herbert Dachs: Unsere Medienangebote werden von Entscheidern abonniert, die die Qualität von hochwertigem Journalismus und inspirierende Impulse schätzen. In dem Projekt Triple A gelingt es, Geschichten von internationaler Tragweite einerseits und Einblicke in die Wirtschaft vor Ort in den fünf Regionalteilen andererseits, in einem Magazin zu verbinden – so schaffen wir einen echten Mehrwert für Leserinnen und Leser und demzufolge spannende Kontaktchancen für unsere Werbekunden. Die Kombination aus regionalem Fokus und hoher Reichweite ist für Werbekunden eine hervorragende Möglichkeit Streuverluste zu minimieren und trotzdem eine große Anzahl an qualitativen Kontakten zu generieren. Neben der Printauflage von 622.000 Exemplaren erzielt Triple A Online in der Kombination der regionalen Medien und der SZ mit 27,25 Millionen Unique User eine signifikante Reichweite. Investitionen in relevante, zeitgemäße journalistische Formate, sehen wir als zentrale Aufgabe, um weiter zu wachsen.

"Wir haben gerade in den letzten eineinhalb Jahren die Erfahrung gemacht, wie essentiell das Thema Qualitätsjournalismus für unsere Leserinnen und Leser, sowie für unsere Kunden und Partner ist."

kress.de: Das Magazin wird in gleich mehreren Zeitungen Ihres Hauses zum Einsatz kommen - auf durchaus unterschiedlichen Märkten. Wie viel Überzeugungsarbeit war in der Koordination dieser Gemeinschaftsaktion notwendig?

Herbert Dachs: Bei einem neuen Produkt mit so hoher visueller und inhaltlicher Qualität war Überzeugungsarbeit tatsächlich nicht notwendig. Wichtig war es an dieser Stelle nur, dass die Produktionsabläufe und vor allem die Schnittstellen zu den regionalen Redaktionen klar definiert wurden. Wir haben gerade in den letzten eineinhalb Jahren die Erfahrung gemacht, wie essentiell das Thema Qualitätsjournalismus für unsere Leserinnen und Leser, sowie für unsere Kunden und Partner ist. Sich auf dieser Ebene klar von nicht überprüfbaren Informationen auf zahlreichen Social Media Plattformen abzuheben, ist für alle unsere Verlage und Redaktionen ein wesentliches Ziel. Auf dieses Konto zahlt Triple A als Ergänzung zu unseren täglich produzierten Nachrichten maßgeblich ein. Aus diesen Gründen ist das Interesse und die Bereitschaft an diesem bereichsübergreifenden Projekt mitwirken zu dürfen, sehr groß.

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kress.de: Bislang wird für das Magazin eine vierteljährliche Erscheinungsweise geplant: In welcher Höhe liegt die Umsatzerwartung, um eine mögliche noch häufigere Erscheinung zu rechtfertigen?

Herbert Dachs: Die vierteljährliche Erscheinungsweise gibt uns die Möglichkeit, ein strategischeres Themenspektrum abbilden zu können, da wir die Aktualität primär durch die Wirtschaftsteile der regionalen Titel gewährleisten. Das versetzt uns in die Lage, die Entwicklungen im Markt und auch die voranschreitenden Prozesse in den Unternehmen aus einer übergeordneten Ebene darstellen zu können. Hier sehen wir eine große Chance in einer anderen Form der Berichterstattung und dadurch einen großen Benefit für unsere Zielgruppen. Jede Ausgabe Triple A wird aufwendig, mit exklusiv produzierten Inhalten erstellt, die einen dementsprechenden Vorlauf benötigen. Selbstverständlich müssen sich alle unsere Produkte an den Ergebnissen messen lassen, im Falle von Triple A ist das Ergebnis das eine und das strategische Konzept das andere. Hier werden wir aufmerksam die Entwicklung des Produktes steuern und bei Bedarf nachjustieren.

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