Funke will in Erfurt "digitales Entwicklungszentrum" aufbauen

 

Die Funke Mediengruppe will ihr Digital-Team in Erfurt erweitern, ihm zusätzliche Aufgaben geben und es zum "digitalen Entwicklungszentrum" ausbauen.

Das hat sie in einer Pressemitteilung angekündigt. Das erweiterte Team solle vom kommenden Jahr an sämtliche rein werbefinanzierten Digital-Angebote des Konzerns betreuen. Dazu gehören Reichweitenportale wie DerWesten.de in NRW, moin.de in Hamburg und Thueringen24.de. Auch Angebote des 2020 gestarteten Digital Brands Networks mit Marken wie BildderFrau.de, wmn.de oder futurezone.de sowie verbraucherjournalistische Plattformen wie imtest.de von Funke One würden zukünftig aus Erfurt betreut. Die neue Unit ist Teil von Funke Digital im Bereich von Jens Doka.

"Der Standort Erfurt nimmt eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation des gesamten Konzerns ein", beteuert Funke-Geschäftsführer Christoph Rüth. "Wir senden damit ein klares Signal als eines der größten Medienhäuser in Ostdeutschland: Wir investieren in Thüringen in die Zukunft unserer Mediengruppe." Nicht zuletzt wegen der renommierten Universitäten in Thüringen gebe es großes Potential, "digitale 'Wissensarbeiter'" zu gewinnen", meint Michael Tallai, Geschäftsführer der Funke-Medien Thüringen.

Das "klare Signal", das die Mediengruppe mit dem Digital-Hub aussenden will, dürfte damit zu tun haben, dass sie aus Thüringen zuletzt andere Signale gesendet hat: Vom 1. Dezember an lässt sie ihre Thüringer Tageszeitungen außerhalb des Bundeslands drucken und zum Jahresende schließt sie ihr Druckzentrum in Erfurt.

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