Warum Ex-Google-Deutschland-Chef Stefan Tweraser in die Raketen-Technik wechselt

 

Stefan Tweraser kehrt der Branche den Rücken: Der bestens vernetzte Medien-Topmanager, der unter anderem auch für Deezer tätig war und lange Google im DACH-Raum vertrat, wird CEO der Rocket Factory Augsburg.

Der 51-jährige Österreicher soll das Startup, das Trägerraketen für den Transport von Satelliten ins All entwickeln möchte, weiter vorantreiben. Der erste Raketen-Start ist für Ende nächsten Jahres geplant.

Stefan Tweraser, ein promovierter Wirtschaftswissenschaftler, bringt dabei viel Führungserfahrung und Aufbruchsmentalität, das sich allerdings bislang aus anderen Bereichen speiste. So war er unter anderem bei Google für den DACH-Raum verantwortlich. Außerdem arbeitete Tweraser zuvor für den Musik-Streaming-Dienst Deezer sowie das Startup Snapshot. Lange stand er auch in McKinsey-Diensten.

"Die kommerzielle Nutzung des Weltraums wird sich im kommenden Jahrzehnt grundlegend verändern", sagt Stefan Tweraser zu seinen neuen Aufgaben. "Neue weltraumgestützte Geschäftsmodelle entstehen und innovative Trägerraketen – mit einem starken Fokus auf Kosten und Kundenorientierung – sind ein Eckpfeiler dieser positiven Dynamik."

Hintergrund: Die Rocket Factory Augsburg wurde 2018 gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, bis Ende 2022 einen Trägerraketen-Prototypen zu entwickeln. Dieser soll dann Satelliten im Wochen-Rhythmus zu konkurrenzlos günstigen Preisen in erdnahe Umlaufbahnen befördern.

Sie möchten exklusive Medienstorys, spannende Debatten und Top-Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.