Bisherige InStyle-Chefredakteurin Kerstin Weng steuert die deutsche Vogue

 

Condé Nast Deutschland hat fast ein Jahr nach deren Abgang eine Nachfolgerin für Christiane Arp verpflichtet - und beim Münchner Ortskonkurrenten Burda gewildert. Kerstin Weng, bislang Chefredakteurin von InStyle, kommt als Head of Editorial Content zur deutschen Vogue.

Die Spitzenpersonalie, die zuerst bei Clap zu lesen war, hat der Münchner Verlag Condé Nast, der in den vergangenen Monaten radikal umgebaut wurde und in der es zuletzt fast ausschließlich Abgänge zu melden gab, nun offiziell bekannt gegeben. Demnach soll Weng "die redaktionellen Inhalte, die Strategie und die Vision von Vogue Germany" verantworten. 

"Kerstin bildet zusammen mit Eugénie Trochu, Francesca Ragazzi and Inés Lorenzo ein brillantes Führungsteam für Vogue in Europa, das in enger Zusammenarbeit mit Edward neue Audiences erschließen und die Reichweite der Marke über alle Plattformen steigern wird", lässt sich Anna Wintour, Global Editorial Director, Vogue und Chief Content Officer, Condé Nast, zitieren. "Sie bringt nicht nur ein starkes Netzwerk in der Mode- und Medienwelt mit zu Vogue, sondern auch ihre jahrelange Erfahrung als Kreative und Teamleiterin."

Zur Person: Kerstin Weng kommt von InStyle Germany, wo sie seit 2016 Editor-in-Chief war. Davor leitete sie die Redaktion von Cosmopolitan und schrieb freiberuflich für Publikationen wie die Süddeutsche Zeitung. Weng hat einen Abschluss in Modejournalismus von der Akademie für Mode & Design in München. Sie startet bei Vogue "innerhalb der nächsten Monate", heißt es beim Rumpf-Verlag in München. Wer Weng bei Burda nachfolgt, wurde noch nicht bekannt. 

Sie möchten exklusive Medienstorys, spannende Debatten und Top-Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.