Bundeskartellamt gibt seinen Segen: Verlagsgesellschaft Passau darf Mittelbayerische Zeitung kaufen

 

Das Bundeskartellamt hat den Kauf der "Mittelbayerischen Zeitung" durch die Verlagsgesellschaft Passau genehmigt. Die Passauer übernehmen die Regensburger Tageszeitung komplett.

Die Übernahme sei aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich, schreibt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, in einer Pressemitteilung: "Die Verbreitungsgebiete der Zeitungen überlappen sich nur marginal, so dass nicht von einem Wettbewerbsverhältnis zwischen den Beteiligten auszugehen ist."

Die Verlagsgesellschaft Passau ("Passauer Neue Presse") darf demnach wie geplant sämtliche Anteile an der Mittelbayerischen Medien Holding KG übernehmen, zu der die "Mittelbayerische Zeitung" (Regensburg) gehört. Eine bis vor kurzem bestehende Überschneidung im Anzeigengeschäft in Regensburg sei mittlerweile durch die Einstellung der Regensburger Ausgabe des "Wochenblatts", einer Schwestergesellschaft der Verlagsgesellschaft Passau, aufgelöst worden.

Die Verlagsgesellschaft Passau verlegt die "Passauer Neue Presse" im Großraum Passau und hat bereits durch den Kauf des "Donaukuriers" (Ingolstadt) im Jahr 2017 erheblich expandiert. Sie ist wie die Mittelbayerische Medien Holding in weiteren Geschäftsbereichen wie Anzeigenblättern aktiv. Verlegerin Simone Tucci-Diekmann gebietet durch den Kauf der "Mittelbayerischen Zeitung" jetzt über ein Zeitungsreich mit einer Auflage von knapp 350.000 verkauften Exemplaren.

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