Peter Turi meint: Döpfner sollte sich für Corona-Kurs der Bild entschuldigen

22.11.2021
 

turi2-Gründer Peter Turi wirft der Bild-Zeitung ein "Totalversagen" in der Corona-Berichterstattung vor und fordert von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner eine öffentliche Entschuldigung - auf Seite 1.

Peter Turi ist bei seiner Kritik ganz bei Stefan Niggemeier, der "Bild" bei Übermedien Bigotterie vorwirft, weil das Blatt erst gegen Maskenpflicht, Tests und Beschränkungen polemisierte und der Politik nun vorwirft, auf die explodierenden Corona-Zahlen nicht vorbereitet zu sein (kress.de berichtete).

"Meiner Meinung nach ist die Corona-Berichterstattung der 'Bild' schädlich für jeden einzelnen Leser, gefährlich für das Gemeinwesen und schändlich für die Verantwortlichen beim Springer Verlag", sagt Turi im Podcast turi2 Clubraum. Er fordert von Mathias Döpfner eine Entschuldigung für den Corona-Kurs unter Julian Reichelt - am besten "auf Seite 1 von 'Welt' und 'Bild'". Der Springer-Chef sollte "öffentlich allen Verschwörungstheorien und DDR-Vergleichen entsagen und seinen Ex-Assistenten Johannes Boie anweisen, bei 'Bild' einen Kurs der Vernunft zu fahren".

Hintergrund: Im neuen Live-Podcast turi2 Clubraum diskutiert Moderatorin Tess Kadiri jeden Freitag um 12 Uhr die Themen der Woche mit einem prominenten Gast und einem Mitglied der turi2-Redaktion. Bei der Premiere am 19. November waren der Werber Raphael Brinkert und Peter Turi zu Gast. Ihre Themen waren neben der Diskussion über Springer und die "Bild" die Belastung der jungen Generation durch Corona-Beschränkungen und die verfehlte Impf-Kommunikation des Gesundheitsministeriums unter Jens Spahn.

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