Personaloffensive: FAZ schafft 25 neue Stellen im Digital-Journalismus

13.12.2021
 

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft 25 neue Stellen in Redaktion und Verlag für die digitale Berichterstattung. In welchen Bereichen die FAZ Redakteurinnen und Redakteure genau einstellt.

Die zusätzlichen personellen Kapazitäten ermöglichen redaktionelle Freiräume, um den Qualitätsjournalismus der FAZ in größerem Umfang in digitale Kanäle auszuspielen, heißt es in Frankfurt.

Ab Januar 2022 werden neu eingestellt: Redakteurinnen und Redakteure aus den Bereichen Onlinejournalismus, Audio, Video, Bild, Multimedia und Datenjournalismus für den Newsroom, Social Media, Sport, Rhein-Main, Bildredaktion und Wissenschaft. Zudem wird eine weitere Korrespondentenstelle für die Berichterstattung aus den USA geschaffen und das Korrektorat verstärkt.

Vorangetrieben wird diese Personaloffensive durch die bisherigen Erfolge der digitalen Angebote der FAZ: Die Zahl der Digitalabos liegt Ende 2021 bei rund 200 000, das FAZ.NET-Komplett-Abo F+ nutzen rund 80-000 Leser, der tägliche FAZ Podcast für Deutschland verzeichnet 1,2 Mio. Downloads monatlich.

Carsten Knop, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, erklärt:

"Diese Personaloffensive ist ein klares Bekenntnis der FAZ zu hochwertigem Qualitätsjournalismus auf allen Kanälen. Mit der Schaffung der neuen Stellen gelingt es uns, unserer Rolle als freies und unabhängiges Medium auch im digitalen Zeitalter gerecht zu werden und die Relevanz der Frankfurter Allgemeinen weiter zu steigern."

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH, fügt hinzu:

"Wir können nicht besser in die Zukunft der FAZ investieren als mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns dabei helfen, unser bereits erfolgreiches Digitalgeschäft weiter auszubauen und langfristig zukunftsfähig zu machen."

Hintergrund: Schon im Januar 2021 richtete die FAZ mit der neuen Verlagsabteilung "Product + Sales" die Produktentwicklung und den Vertrieb verstärkt auf die Anforderungen des Digitalgeschäfts aus. Im Zuge der Re-Organisation wurden dort neue Stellen geschaffen und Schnittstellen zur Redaktion gestärkt.

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