Steingart befördert Franziska von Haaren in ThePioneer-Chefredaktion

20.01.2022
 

Gabor Steingart hatte am Donnerstagmorgen in seinem Newsletter eine Top-Personalie "in eigener Sache". Franziska von Haaren rückt in die Chefredaktion von ThePioneer auf. Mehr über die Aufsteigerin, Steingarts Job-Offensive und den Bau eines zweiten Medienschiffes.

Mit Franziska von Haaren (32) wird die Chefredaktion von ThePioneer unter Führung von Michael Bröcker und seinem Stellvertreter Gordon Repinski erweitert. 

Zur Person: Franziska von Haaren leitet bislang das Morning Briefing-Team. "Die studierte Germanistin und Historikerin hat in den vergangenen anderthalb Jahren mitgeholfen, diesen Newsletter zur Nummer 1 für Entscheider in Politik, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln. Zurzeit wird er von rund 500.000 Menschen jeden Morgen gelesen", schreibt Media Pioneer-Gründer Gabor Steingart in eigener Sache.

Von Haaren arbeitete als Praktikantin bei Axel Springer, machte danach ihr Volontariat an der Axel Springer Akademie. Gleich danach fing sie im Juli 2020 bei ThePioneer als Newsletter-Redakteurin an. Im vergangenen Jahr stieg sie zur Redaktionsleiterin auf.

Da Steingarts Morning Briefing demnächst als das ThePioneer Briefing fortgeführt wird - in einer kostenlosen Economy-Ausgabe und einer zu bezahlenden Business Class Edition - bekommt Franziska von Haaren "eine wichtige Managementfunktion", betont Steingart. Die Texte, Grafiken und Rechercheergebnisse der wachsenden Pioneer-Redaktion mit ihren Schwerpunkten in der exklusiven Hauptstadt - und künftig auch Wirtschaftsberichterstattung gelte es in dieser neuen digitalen Tageszeitung "ThePioneer Briefing" journalistisch sinnvoll zu komponieren.

Gabor Steingart hat in dieser Woche auch angekündigt, in 2022 zum bisherigen Budget acht Millionen Euro zusätzlich zu investieren. "Das verleiht unserer Mission weitere Strahlkraft", so der ehemalige Handelsblatt-Top-Manager.

Im gerade begonnen Jahr sollen 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden, darunter Datenanalysten, Projektmanager, "mehrheitlich aber vor allem ambitionierte Finanz- und Wirtschaftsjournalisten".

Und weil es mit den zusätzlichen Mitarbeitern und immer neuen journalistischen Angeboten langsam eng auf der Pioneer One wird, plant Steingart seine Flotte zu erweitern. "Wir haben zusammen mit der Lux Werft in Bonn Mondorf - die auch die Pioneer One gebaut hat - die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für den Bau eines zweiten Medienschiffes, der Pioneer Two, geschaffen", berichtet er. 

Die technischen Details:

  • 52 Meter Länge, 8,20 Meter Breite und damit größer als die Pioneer One.
  • Zwei Studiokomplexe, das kompakte Bugstudio unter der langgezogenen Schiffsnase (25 Quadratmeter) und der exklusive 4 Meter hohe Ballsaal (110 Quadratmeter), der für TV-Produktionen, Digital-Konferenzen und Galaveranstaltungen gut geeignet ist.

  • 80 m² LED-Fläche auf der Schiffshaut zur Übertragung von Live-Events.Eine ausfahrbare Sky-Lounge für mondäne Empfänge und Open-Air-Produktionen sechs Meter über der Wasserlinie.

  • Zwei VIP-Kabinen, reserviert für Stargäste, Produktionsleiter und Aktionäre der Pioneer Two.

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