Warum die FAZ jetzt eine Streaming-Reihe mit Pantaflix anbietet

 

FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner hat sich mit dem von Matthias Schweighöfer gegründeten Filmanbieter Pantaflix für kuratierte Kinoabende zusammengeschlossen.

Ab sofort werden wiederkehrende Live-Events der Zeitung angeboten. Sie sollen Filmgenuss mit redaktioneller Kritiker-Kompetenz zusammenbringen. Los geht's mit dem von Pantaflix vertriebenen Film "Eiskalte Engel", der den Roman "Gefährliche Liebschaften" im Jahr 1999 modern neu interpretierte.

Künftig will die FAZ alle vier bis sechs Wochen einen besonderen Film aus dem Pantaflix-Katalog für das Live-Event aus wählen. Im Anschluss laden Dietmar Dath und Maria Wiesner aus der FAZ-Redaktion zur Diskussion via Chat-Funktion ein.

"Streaming wird somit zu einem interaktiven Erlebnis, das sich nicht auf den alleinigen Filmgenuss beschränkt", heißt es bei Pantaflix in München zu der Kooperation. "So soll ein Raum für den Gedankenaustausch entstehen, der über das übliche kritische Register (etwa einer Rezension) hinaus nach Anschlüssen und Urteilen sucht, die dem Reichtum des Spielfilmformats ge­recht werden", schreibt die FAZ zu der Kino-Zusammenarbeit für Abonnenten.

"Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern neue Wege in der Contentdistribution gehen und Zuschauerinnen und Zuschauern einen Mehrwert bieten", sagt Rainer Knebel, Geschäftsführer von Pantaflix Technologies.

Hintergrund: Die einst vom Schauspieler Matthias Schweighöfer mit gegründete Pantaflix-Gruppe, die in Berlin und München vertreten ist kooperiert neben der FAZ auch mit der SZ Cinemathik sowie mit Weltbild und der Deutschen Bundeswehr bei maßgeschneiderten Streaming-Angeboten. Außerdem liefert und vermarktet sie Filme für Partner wie Amazon, Disney, Joyn, Netflix, StudioCanal und Warner Bros.

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