Das ist die neue Chefredaktion des manager magazins

26.01.2022
 

Jennifer Lachman, Geschäftsführerin des manager magazins, stellt die Redaktionsspitze neu auf. Martin Noé scheidet nach 18 Jahren aus der Chefredaktion aus. Das frische Führungsteam bilden Sven Oliver Clausen, Michael Freitag und Simone Salden. Sie wechselt vom Spiegel zu dem Wirtschaftsmagazin.

Sven Oliver Clausen (48) übernimmt als alleiniger Chefredakteur das manager magazin. Michael Freitag (52), seit 2004 beim manager magazin, wird stellvertretender Chefredakteur, und Simone Salden (43), seit 2019 stellvertretende Ressortleiterin Deutschland/Panorama beim Nachrichten-Magazin Der Spiegel, wird stellvertretende Chefredakteurin.

Martin Noé (61), seit 2018 gemeinsam mit Clausen Chefredakteur des manager magazins, zieht sich Ende Mai 2022 aus der bisherigen Doppelspitze zurück und arbeitet zukünftig als Chefkorrespondent für den Wirtschaftstitel aus der Spiegel-Gruppe.

Sven Oliver Clausen gibt die Richtung vor: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Das manager magazin begleitet und seziert diesen historischen Wandel mit seiner beispiellosen investigativen Kraft - ganz unserem Anspruch verpflichtet, die erste Quelle für deutschsprachige Wirtschaftsaufklärung zu sein. Damit werden wir dank unseres Vorwärtsdrangs ins Digitale künftig noch mehr Leserinnen und Leser erreichen. Ich freue mich, dass ich zwei exzellente Wirtschaftsjournalisten gewinnen konnte, mich auf diesem Weg zu begleiten. Michael Freitag ist einer der besten deutschen Investigativjournalisten, Simone Salden steht durch ihre Arbeit beim Spiegel nicht nur für ausgezeichneten Qualitätsjournalismus, sondern hat dort als Führungskraft zuletzt die Modernisierung und Digitalisierung des Angebots entscheidend vorangetrieben."

Zu seiner Zusammenarbeit mit Noé sagt Clausen: "Mehr als drei Jahre durfte ich gemeinsam mit Martin Noé diese Redaktion mit so vielen herausragenden Kolleginnen und Kollegen leiten. Doppelspitzen gelten ja in der Wirtschaft mitunter als schwierig, für mich war es die reine Freude: vertrauensvoll und auch noch erfolgreich. Dafür möchte ich mich bei Martin herzlich bedanken. Unsere Leserinnen und Leser können sich freuen, dass sie jetzt wieder häufiger von ihm und seinen Recherchen lesen können."

Martin Noé erklärt: "Die lange Zeit in der Chefredaktion war und ist für mich erfüllend, die Zusammenarbeit mit Sven und der Redaktion ein Gewinn. Jetzt freue ich mich, wieder das zu tun, wofür ich einmal Journalist geworden bin: Geschichten zu schreiben."

Jennifer Lachman, Geschäftsführerin des manager magazin Verlags, sagt zu dem Führungswechsel: "Unserer strategischen Fokussierung auf Digitalisierung und "Pay First" folgt nun eine neue personelle Aufstellung an der Redaktionsspitze. Sven Clausen wird die erfolgreiche Arbeit der Chefredaktion fortsetzen und mit seinem neuen Führungsteam die vielfältigen digitalen Angebote sowie die Print-Ausgabe konsequent weiterentwickeln. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm, Simone Salden und Michael Freitag."

Zur Person: Sven Oliver Clausen kam Anfang 2014 als stellvertretender Chefredakteur zum manager magazin und ist seit Dezember 2018 Chefredakteur des Blattes. Der studierte Volkswirt und Absolvent der Kölner Journalistenschule begann seine journalistische Laufbahn als freier Journalist unter anderem für "Die Zeit" und das "Handelsblatt", bevor er in das Gründungsteam der "Financial Times Deutschland" (FTD) wechselte, wo er zunächst als Korrespondent in München, dann als Ressortleiter Finanzen in Frankfurt und später als Nachrichtenchef und leitender Redakteur für investigative Recherchen arbeitete. 2008 wurde er stellvertretender Chefredakteur der FTD, ab 2009 zusätzlich Mitglied des Chefredakteurskollegiums der Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien.

Michael Freitag absolvierte ein Studium der Volkswirtschaft und eine Ausbildung an der Kölner Journalistenschule. Er arbeitete als Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters, ab 1998 beim "Handelsblatt". Seit 2004 schreibt er für das manager magazin mit dem Schwerpunkt Unternehmensberichterstattung, seit 2016 als leitender Redakteur.

Simone Salden startete nach der Deutschen Journalistenschule als Online-Redakteurin bei faz.net, bevor sie 2006 als Korrespondentin für das Deutschland-Ressort ins Frankfurter Spiegel-Büro wechselte. Von 2014 bis 2019 schrieb sie für das Wirtschafts-Ressort, 2016 wechselte sie in die Hamburger Spiegel-Zentrale. Seit Mai 2019 ist sie stellvertretende Ressortleiterin im Ressort Deutschland/Panorama des Nachrichten-Magazins.

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