Erfahrene Korrespondentin: Kristin Palitza wird neue dpa-Regionalbüroleiterin in Afrika

11.02.2022
 

Im dpa-Regionabüro in Afrika gibt es einen Führungswechsel Kristin Palitza folgt auf Ralf Krüger, der in Ruhestand geht. Warum dpa-Chefredakteur Sven Gösmann auf Palitza setzt.

Kristin Palitza (47) wird Anfang Juni neue dpa-Regionalbüroleiterin für Afrika. Die langjährige Reporterin für den englischen und den deutschen Dienst der dpa in Kapstadt folgt damit auf den in Johannesburg angesiedelten Regionalbüroleiter Ralf Krüger, der in den Ruhestand geht. In ihrer neuen Rolle steuert Kristin Palitza künftig das Netz deutsch- und englischsprachiger Korrespondentinnen und Korrespondenten der Nachrichtenagentur in Afrika.

Palitza arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Afrika-Korrespondentin. "Kristin Palitza hat über Milizen und Kindersoldaten, über Hungersnöte, Ebola, Terror oder den Bundeswehreinsatz in Mali berichtet, aber auch über die Filmindustrie in Ghana oder Innovationen in Ruanda", sagt dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. Afrika in seiner Breite und nicht nur als Krisenkontinent zu betrachten - und zugleich Fingerspitzengefühl bei der Krisenberichterstattung und Führung der teils verfolgten Journalisten in Staaten wie Somalia oder Äthiopien zu zeigen, zeichne die erfahrene Afrika-Korrespondentin aus.

Zur Person: Palitza, 1974 geboren in Peine, hat Journalismus bei der "Braunschweiger Zeitung" gelernt, ehe sie zum Studium der Politischen Wissenschaft und Germanistik nach Berlin wechselte und für verschiedene Medien arbeitete. Nach drei Jahren in New York wechselte sie 2002 zunächst für ein Sabbatical in einem Township nach Durban und blieb anschließend als Journalistin für eine Reihe deutsch- und englischsprachiger Medien in Südafrika, ehe sie dort 2013 zur dpa wechselte.

dpa-Chefredakteur Gösmann dankte gleichzeitig Ralf Krüger für insgesamt 37 Jahre Arbeit an verschiedenen Standorten der Agentur. In Johannesburg war Krüger von 2001 bis 2009 Korrespondent und kehrte im Sommer 2019 als Regionalbüroleiter für ganz Afrika zurück: "Er hat über viele Jahre aus Afrika verantwortungsvoll, mit Expertise, aber auch Herz berichtet und somit das Bild des Kontinents für Millionen Nutzerinnen und Nutzer von dpa-Produkten mitgeprägt. Daran können wir nahtlos anschließen."

Mit Palitzas Berufung holt die dpa zugleich den Standort ihres Kopfbüros in Südafrika aus Johannesburg zurück nach Kapstadt und stellt sich in der Folge personell wie regional neu auf. Neben Kapstadt/Südafrika und Nairobi/Kenia soll künftig Dakar in der westafrikanischen Republik Senegal ein dpa-Standort werden. Ziel ist dabei die optimale Aufstellung in allen drei Teilen des Kontinents.

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