Ex-Staatssekretär Björn Böhning wird Geschäftsführer der Produzentenallianz

 

Mehr politisches Gewicht verschafft sich die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen. Der Berliner Branchenverband macht Björn Böhning zum neuen Geschäftsführer. Er tritt zum 1. Mai die Nachfolge von Christoph Palmer an, der seit der Gründung im Amt war.

Palmer hatte seinen Rückzug im März vergangenen Jahres angekündigt, er amtierte seit November 2008, dem Gründungsjahr der Allianz.

Zur Person: Der 43-Jährige Björn Böhning ist seit 2018 Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter Minister Hubertus Heil. Dort verantwortet Böhning die Politikbereiche Digitalisierung und Arbeit. Er war Mitglied des Verwaltungsrats der Filmförderungsanstalt und Aufsichtsratsvorsitzender vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Zwischen 2011 und 2018 wirkte der Spitzenpolitiker als Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin und verantwortete die Medien-, Film- und Digitalisierungspolitik. Darüber hinaus sitzt Böhning im Vorstand der Medien- und Netzpolitischen Kommission der SPD.

"Wir sind überzeugt, dass wir mit Björn Böhning eine sehr gute Wahl getroffen haben. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Bundes- und Landespolitik und ausgewiesene medienpolitische Expertise", sagt Alexander Thies, der Vorsitzende der Allianz. "Sein breites Engagement und seine vielfältige Gremienarbeit zeigen, dass ihm der Erhalt einer international wettbewerbsfähigen Produktionswirtschaft für Film und Fernsehen in Deutschland ein Herzensanliegen ist."

Hintergrund: Die Produzentenallianz vertritt als unabhängige Interessensvertretung über 300 Mitglieder aus den Bereichen Animation, Dokumentation, Entertainment, Fiction, Kino sowie Werbung und damit die wichtigsten Produktionsunternehmen in Deutschland.

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