In besten Händen: Hans Fink übernimmt Gault&Millau-Lizenzen von Burda

14.02.2022
 

Die Lizenzrechte der Testermarke Gault&Millau (G&M) haben einen neuen Inhaber: Der neugegründete Publisher Henris Edition, unter der Leitung von Hans Fink, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Tätigkeiten, zu denen im Besonderen die Bewertung von Restaurants gehört. Mehr über den Medien-Deal des Ex-Burda-Managers.

Bisheriger Lizenznehmer von Gault&Millau war seit 2020 der BurdaVerlag. Hans Fink war dort zuvor u.a. verantwortlicher Geschäftsführer für Food. Das Burda-Team, das für Gault&Millau und die zugehörige Produktwelt verantwortlich war, wird bei anderen Aufgaben innerhalb des wachsenden Food-Bereichs des BurdaVerlags eingesetzt werden, heißt es bei Hubert Burda Media.

"Wir freuen uns, im Rahmen eines Asset Transfers diese Aufgabe wahrzunehmen und die führende Qualitätsstellung von G&M ausbauen zu können", sagt Fink, verantwortlicher Mit-Gründer des neuen Verlages Henri Edition. "Wir bauen auf einem hervorragenden Fundament auf, das der BurdaVerlag in den letzten zwei Jahren geschaffen hat. Wir werden partnerschaftlich eng verbunden bleiben."

Zur Person: Der BurdaVerlag teilte im vergangenen Oktober mit, dass Geschäftsführer Hans Fink das Unternehmen verlässt und sich selbstständig macht. Fink kam im April 2014 zur damaligen BurdaIntermedia, die er zu BurdaStudios umstrukturiert und weiterentwickelt hat. Unter seiner Verantwortung wurde Bunte.de zur großen Content-Site für Frauen im Netz ausgebaut. Auch das Fernsehgeschäft konnte unter Fink Wachstum erzielen. Burda Studios Production gehört zu den größten Bewegtbildproduzenten im Bereich Automotive (z.B. Grip), zudem überführte Fink die Drittsendezeit von Focus TV in einen neuen Produktionsauftrag. 2020 holte Fink die Lizenz für die Gourmetmarke Gault & Millau ins Haus und übernahm die Verantwortung für den Bereich Food im BurdaVerlag. Vor seinem Wechsel zu Burda 2014 war Fink acht Jahre lang als Manager bei ProSiebenSat.1 tätig.

"Die Marke Gault&Millau bleibt bei Hans Fink in den denkbar besten Händen. Er hat viele wichtige Entwicklungen angestoßen, die nun im neuen Setup vollständig zum Tragen kommen werden. In den Bereichen Vermarktung, Vertrieb, Druck und Abonnement planen wir zukünftig zusammen zu arbeiten", betont Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer im BurdaVerlag.

Zu den Gründen für den Verkauf der Lizenzen teilte Burda zudem mit: "Für 'Gault&Millau' haben die klein- und mittelständische Gastronomie und die oft als Familienbetrieb organisierten Winzer eine relativ große Bedeutung. Es hat sich gezeigt, dass für die Zusammenarbeit mit solchen Partnern ein kleines Team noch besser geeignet ist, um die vielfältigen aber auch kleinteiligen Themen gut zu managen."

Hintergrund: Henris Edition werde weiterhin mit externen Experten zusammenarbeiten und damit die Kontinuität der Qualität gewährleisten können, heißt es beim Verlag. Im Besonderen zählten hierzu der Leiter des Expertenrates Otto Geisel, Restaurantguide-Chefredakteur Christoph Wirtz und Magazin-Chefredakteurin Ursula Macher. Auch Ursula Haslauer, bewährt als Executive Publisher, werde den Übergang begleiten. Die Ziele für den neuen Lizenzinhaber sollen insbesondere im digitalen Ausbau der Aktivitäten liegen.

Der Restaurantguide Deutschland wird vom neuen Eigentümer in der ersten Jahreshälfte 2022 auf den Markt gebracht. Die Ausgabe 2/22 des Gault&Millau-Magazins erscheint am 24. März 2022 noch bei Burda, weitere Ausgaben dann bei Henris Edition.

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