Wie Publisher mit interaktiven, klickbaren Werbe-Video-Formaten experimentieren

 

In der Bewegtbildwelt bahnt sich ein Zeitenwandel an: Shoppable Videos mit eingebautem Rückkanal erobern weltweit die Bildschirme. Auch hierzulande experimentieren erste Publisher mit klickbaren Clips, wie ein Case von kress pro zeigt, dem Magazin für Führungskräfte in Medien.

Auszug aus einem aktuellen Case in kress pro, dem Magazin für Führungskräfte in Medien:

Das Video-Business hat traditionell einen etwas schlüpfrigen Antrieb: Ob sichere Bezahlsysteme, elektronische Wasserzeichen auf Fotos, Streaming oder Videokonferenzen am Computer - oftmals steht dahinter ein "Vorsprung durch Porno" ("Süddeutsche Zeitung"). Die Crème de la Crème der sozialen Netzwerke steckt indes hinter der nächsten Bonanza im Bewegtbild. Instagram etwa hebt mit Shoppable-Video-Ads den E-Commerce auf eine neue Stufe: Im Rahmen der jüngsten "Love Island"-Staffel konnte das TV-Publikum erstmals die in der Sendung gezeigten Produkte des Einzelhandelsunternehmens Boots direkt in der Instagram-App über den Onlineshop kaufen. Mittlerweile bietet auch Youtube in den neuen Interactive Videos einen integrierten Rückkanal an, ebenso wie Tiktok mit Shoppable-Video-Posts in den USA.

In den führenden Onlinemärkten befruchten sich offensichtlich bereits die Megatrends Social Commerce und Object-based Media: "Die erfolgreichen ShoppingStreams in China als auch die Ansätze von Social-Media-Plattformen etablieren eine neue Dimension des E-Commerce", beobachtet Oliver Bohl, Geschäftsführer der Digitalagentur Triplesense Reply und Vorsitzender der Fokusgruppe Digital Commerce im BVDW. Die Entwicklung erinnert den Digitalexperten an die Etablierung von Preissuchmaschinen vor 15 Jahren: "Der Kuchen wird jetzt verteilt."

Die audiovisuelle Branche - von den Broadcastern über die Agenturen bis zu den Herstellern von Smart TV - reagiert bereits auf diesen Trend. Der RTL-Vermarkter IP Deutschland beispielsweise hat für Peloton, Lego oder Maggi digitale Sonderwerbeformen entwickelt und treibt die neue Technologie hinter den Kulissen voran. Rein redaktionell hingegen waren die bisherigen Experimente der BBC, die zum Beispiel ihre Wissensshow "Click" mit Objectbased Media aufpeppte. Komplexe Themen können durch solche interaktiven Elemente einfacher strukturiert und an die Bedürfnisse der einzelnen Zuschauerinnen und Zuschauer angepasst werden.

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