Bonusrunde: Den Springer-Vorstand erwarten 88,8 Millionen Euro

 

Wie "kress pro" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, bekommen Mathias Döpfner, Jan Bayer und Julian Deutz hohe Millionen-Boni. Ex-Springer-Vorstand Andreas Wiele (Foto) hat bereits 16,4 Millionen Euro erhalten. Was Axel Springer dazu sagt.

Auszug aus der Titelstory im neuen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte in Medien:

Ein Titel dürfte Andreas Wiele für das ver­gangene Jahr nicht mehr zu nehmen sein: der als bestverdienender Medienmanager des Jahres. Der langjährige Springer­-Vor­stand, der im Mai zum Aufsichtsratschef von ProSiebenSat.1 gewählt werden soll, erhielt von Axel Springer im vergangenen Jahr eine Bonuszahlung von 16,4 Millio­nen Euro. Das hält der Geschäftsbericht von Axel Springer für das Jahr 2020 unter der Ziffer 11 "Aktienbasierte Vergütung" fest, der Ende des vergangenen Jahres im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Für die vier Vorstände, die seit 2016 im Amt waren, findet sich im Bericht "ein Vergü­tungsanspruch von 88,8 Millionen Euro".

Das bedeutet: Nach der Auszahlung an Andreas Wiele, der im Jahr 2020 aus dem Vorstand ausgeschieden war und bei Finanzinvestor und Springer-­Eigner KKR angeheuert hatte, teilen sich CEO Mathias Döpfner, Julian Deutz (Finanzen und Personal) und Jan Bayer (News Me­dia) die Summe von 72,4 Millionen Euro. Unterstellt man, dass die Vorstandsmit­glieder Deutz und Bayer einen ähnlichen Anspruch wie Andreas Wiele erreicht ha­ben, errechnet sich daraus eine Summe für CEO Mathias Döpfner in Höhe von ge­schätzten 35 bis 40 Millionen Euro. 

Ein Springer­-Spre­cher teilte auf "Kress-Pro"-Anfrage lediglich mit: "Einzelheiten zum langfristigen Wertsteigerungspro­gramm (LTIP) für den Vorstand und Füh­rungskräfte lassen sich dem Geschäftsbe­richt entnehmen. Weitergehende Angaben zu Vergütungsthemen machen wir grund­ sätzlich nicht." 

Auch abgesehen von den Bonuszahlun­gen des Aktienoptionsprogramms hat Axel Springer in den vergangenen Jah­ren sein Management mit Abstand am besten in der Medienbranche entlohnt. Im Pandemiejahr 2020 zahlte Springer dem vierköpfigen Management 22,8 Mil­lionen Euro, was sich aus 14,2 Millionen Euro als Festvergütung und 8,6 Millionen Euro als variablen Lohn zusammensetzt. Hinzu kommen noch Pensionszusagen. 

[...] Lesen Sie alle Hintergründe in kress pro 01/2022: Warum Vorständin Stephanie Caspar nicht von dem Programm profitiert. Wie CEO Mathias Döpfner seine Boni vor Mitarbeitern rechtfertigte. Welche Bonusansprüche die Führungsebene unterhalb des Vorstands hat. Jetzt kress pro bestellen.

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Kopf

Ralf Ziegler

28.02.2022
!

Dies ist ein großartiger, inspirierender Artikel. Ich bin sehr zufrieden mit Ihrer guten Arbeit. Sie haben wirklich sehr hilfreiche Informationen bereitgestellt. Mach weiter. Bloggen Sie weiter. Ich freue mich darauf, Ihren nächsten Beitrag zu lesen


Ralf Ziegler

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