Was die PR-Talente wert sind: Diese Agenturen zahlen am besten

18.02.2022
 

Ein großes Ausbildungs-Special des PR Reports zeigt, was der Nachwuchs in der Kommunikation wert ist. Diese sechs Agenturen führen bei den Einstiegsgehältern.

Auszug aus der Titelstory im aktuellen PR Report:

Zum zweiten Mal hat der PR Report die größten und wichtigsten PR-Agenturen in Deutschland zu den Rahmenbedingungen ihrer Ausbildung für den Kommunikationsberuf befragt. Mehr als 70 Agenturen - von der inhabergeführten Spezialschmiede bis zum internationalen Agenturkonzern - haben sich diesmal beteiligt und ihre Programme für Traineeships, Volontariate und Direkteinstiege offengelegt. Es geht um Vergütung, Benefits und Inhalte.

Die drei besten Agenturen in der Kategorie Direkteinstieg

Ganz vorne liegt Finsbury Glover Hering (früher Hering Schuppener Consulting). FGH bezahlt Absolventinnen und Absolventen 60.000 Euro brutto Einstiegsgehalt im ersten Jahr und 65.000 Euro brutto im zweiten Jahr. Das sind satte 20 Prozent mehr als die 50.000 Euro, die FGH noch 2018 auf den Tisch legte.
 
Dahinter folgen FTI Consulting (45.000 Euro plus variable Komponente von bis zu 6.750 Euro) und Lautenbach Sass (42.000 Euro plus Bonus als in der Regel 13. Monatsgehalt). Die drei Firmen bieten keine Volontariate oder Traineeships, sondern den Direkteinstieg als Associate oder Junior Consultant an.
 
Die drei besten Agenturen in der Kategorie Traineeship/Volontariat

Cramer Gesundheits Consulting bezahlt Einsteigerinnen und Einsteigern 36.000 Euro plus Bonus. Die Spezial-Agentur für Pharma-PR belegt damit den ersten Platz unter den Agenturen, die ein klassisches Traineeship oder Volontariat anbieten. Dahinter folgen zwei weitere Spezialisten: Dpmed (rund 36.000 Euro) und MW Office (33.000 Euro plus mögliche Boni).
 
Wer die Einstiegsgehälter erhöht hat


Die erste Ausbildungs-Übersicht des PR Reports stammt aus dem Jahr 2018. Im Vergleich lässt sich gut erkennen, was sich in den mehr als drei Jahren getan hat. Und wer was getan hat.

Unter anderem bieten MSL, Edelman, Kaltwasser, BCW und Weber Shandwick deutlich mehr Lohn als noch 2018. So hat MSL das Jahressalär für Trainees von 24.600 auf 31.200 Euro angehoben. "Bisher gilt unser Job als einer, den man sich leisten können muss. Wenn wir sozial diverser werden wollen, muss die Branche für Aufsteiger attraktiv werden", forderte Wigan Salazar, Deutschland-Chef von MSL, beim PR Report Camp 2021.
 
Prozentual noch deutlicher erhöht haben Schröder + Schömbs und Fleishman Hillard: um jeweils rund 40 Prozent. "Mit abgeschlossenem Studium, meist zwei Fremdsprachen und ersten praktischen Erfahrungen in der Kommunikationsbranche sind die meisten Young Professionals weiß Gott keine ,Berufsanfänger' mehr", sagt Schröder + Schömbs-Geschäftsführer Herbert Schmitz.
 
Zumal sie in der Regel nach wenigen Wochen konkrete Aufgaben oder kleine Projekte übernehmen könnten und auch schnell Kundenkontakt hätten. Schmitz macht auf einen weiteren Faktor aufmerksam: Die Lebenshaltungskosten sind in Metropolen wie Berlin "exorbitant gestiegen" und mit früheren Trainee-Gehältern kaum noch zu bestreiten.

Das PR-Report-Ranking zeigt aber auch: Die Spanne bei den Einstiegsgehältern ist groß. 2018 betrug der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten Platz in der Gesamtschau mehr als 30.000 Euro. Wenn man unsere nach Direkteinsteigenden und Trainees getrennten Listen nun zusammenlegt, würde der Abstand gar rund 40.000 Euro betragen.

Die komplette Übersicht aller Daten und Fakten zu Einstiegsgehältern, Benefits und Ausbildungsinhalten von 70 der größten und wichtigsten Agenturen in Deutschland finden Sie im PR Report. Jetzt die PR Report-Ausgabe bestellen.

Hintergrund: Der PR Report und kress.de erscheinen im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur vom PR Report ist Daniel Neuen.

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