Chefredakteurswechsel bei Schwäbischer Zeitung und Nordkurier

02.03.2022
 

Der Schwäbische Verlag ordnet die Chefredaktionen seiner beiden Tageszeitungen Schwäbische Zeitung und Nordkurier neu. Was sich für Hendrik Groth, Jürgen Mladek, Andreas Müller, Gabriel Kords und Steffi Dobmeier ändert.

Nach elf Jahren an der Spitze der "Schwäbischen Zeitung" gibt Hendrik Groth das Amt des Chefredakteurs ab und ist zukünftig als Editor-at-Large für das Bodensee Business Forum (BBF) sowie für das humanitäre Engagement des Verlags verantwortlich.

An der Spitze der "Schwäbischen Zeitung" stehen künftig als gleichberechtigte Chefredakteure Jürgen Mladek (53), zuvor Chefredakteur des "Nordkurier", sowie Andreas Müller (44), bislang stellvertretender Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung". Chefredakteur des "Nordkurier" wird Gabriel Kords (33), bisher stellvertretender Chefredakteur des Blattes.

Steffi Dobmeier (42), derzeit stellvertretende Chefredakteurin der "Schwäbischen Zeitung", übernimmt künftig als Leiterin Digitale Strategie und Produkte die Verantwortung für die publizistischen Digital-Plattformen der gesamten SV Gruppe, insbesondere für "schwaebische.de" und "nordkurier.de". Gemeinsam mit den Chefredaktionen berichtet sie direkt an Lutz Schumacher, Geschäftsführer des Schwäbischen Verlags/SV Gruppe.

Lutz Schumacher dankt Hendrik Groth für sein jahrelanges Engagement beim Schwäbischen Verlag: "Groth hat die Schwäbische Zeitung zu einer herausragenden publizistischen Marke gemacht. Wir freuen uns, dass er die wichtige Arbeit für das Bodensee Business Forum sowie die erfolgreichen Spendenaktionen des Verlages als Editor-at-Large weiterführen wird."

Hendrik Groth sagt zu seiner neuen Aufgabe: "Das BBF ist in den vergangenen fünf Jahren beständig und erfolgreich gewachsen und entwickelte Strahlkraft weit über die Region hinaus. Auch unsere Hilfsaktionen für die jesidische und christliche Minderheit im Irak haben dermaßen große Umfänge angenommen, dass ich mich auf diese Projekte konzentrieren möchte. Dass die Geschäftsführung diesen Schritt mitgeht, freut mich sehr. Das BBF und die Initiativen für Zehntausende Flüchtlinge im Nord-Irak können nicht nebenher organisiert werden."

Zur Person: Jürgen Mladek wuchs in Buchen im nördlichen Baden-Württemberg auf, wo er auch bei den "Fränkischen Nachrichten" volontierte. Nach Stationen u.a. als Chefreporter bei der "B.Z." und stellvertretender Chefredakteur des "Berliner Kurier" kam er 2011 zunächst als Redaktionsleiter für Vorpommern zum "Nordkurier", wechselte dann in die Chefredaktion und ist seit 2019 Chefredakteur des Blattes. Unter seiner Leitung gewann die Zeitung zahlreiche European Newspaper Awards sowie verschiedene Auszeichnungen, darunter den renommierten Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. 

Andreas Müller stammt aus Kißlegg im Allgäu. Der studierte Politologe volontierte 2008 bei der "Schwäbischen Zeitung", wo er anschließend als Politikredakteur, Deskchef und seit 2017 als stellvertretender Chefredakteur Verantwortung trug. In seine Amtszeit unter der Leitung von Dr. Hendrik Groth fielen zahlreiche Auszeichnungen für die "Schwäbische Zeitung", darunter verschiedene European Newspaper Awards so-wie u.a. Preise für Medienaktionen für Kinder.

Gabriel Kords aus dem nordrhein-westfälischen Mettmann studierte Geschichte, Politologie und öffentliches Recht in Greifswald und startete 2010 seine journalistische Karriere u.a. bei "Nordkurier", dpa und der Wochenzeitung "Die Zeit". Seit 2012 arbeitete Kords für den "Nordkurier" als Redakteur, Chefreporter und schließlich stellvertretender Chefredakteur.

Steffi Dobmeier wuchs im bayerischen Landkreis Dachau auf, studierte Journalistik und Amerikanistik in Leipzig und Paris. Sie volontierte bei der "Thüringer Allgemeinen" in Erfurt. Nach Stationen bei der "taz - die tageszeitung", "Zeit Online" und als Mitglied der Digital-Chefredaktion der Funke-Zentralredaktion in Berlin kam sie 2020 als stellvertretende Chefredakteurin zum Schwäbischen Verlag.

Lutz Schumacher: "Steffi Dobmeier, Jürgen Mladek, Andreas Müller und Gabriel Kords haben sich in ihren bisherigen Zuständigkeitsbereichen erfolgreich bewährt. Ich freue mich, dass alle vier nun den nächsten Schritt gehen und weitere Verantwortung in unserer Gruppe übernehmen. Ich wünsche ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute."

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