Springer-Vorstand Jan Bayer geht in die USA

 

Jan Bayer, im Vorstand von Axel Springer für Nachrichtenmedien zuständig, geht im Sommer für das Unternehmen nach Washington, um die US-Marken "Politico", "Insider" und "Morning Brew" voranzubringen.

Der US-Markt habe für Springer "Priorität", weil er eine "Wachstumsmaschine" fürs Nachrichtenmedien-Geschäft sei, schreibt der Manager auf Linkedin.

Bayer ist bei Springer sowohl für die nationalen als auch für die internationalen Nachrichtenmedien zuständig. Laut einem "Meedia-Bericht" wird er für die Zeit seiner Abwesenheit die Verantwortung für "Bild" und "Welt" an Springer-Boss Mathias Döpfner abgeben.

Springers Wachstumspläne haben sich im vergangenen Jahr vor allem in der Übernahme von Politico geäußert. Der deutsche Medienkonzern steht in den USA aber auch unter kritischer Beobachtung: Ende 2021 drohte der Umgang von Döpfner & Co. mit "Bild"-Chef Julian Reichelt und den Vorwürfen gegen ihn auch das US-Geschäft in Mitleidenschaft zu ziehen.

Sie möchten exklusive Medienstorys, spannende Debatten und Top-Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.