KI-Case bei RTL: Künstliche Stimme von Maik Meuser liest Nachrichten vor

 

RTL präsentiert erste Ergebnisse eines Showcases für künstliche Intelligenz: Der Sender hat die  Stimmen von RTL-Moderator Maik Meuser und Podcast-Host Inken Wriedt aufnehmen und durch KI synthetisch reproduzieren lassen.

Anwendungsmöglichkeiten für die neue Technik seien personalisierbare Audio-News-Briefings oder die ab sofort verfügbare Vorlesefunktion bei Texten in den Online-Nachrichtenangeboten von RTL und ntv, so der Sender. Der Abruf kann direkt dort, über Smart Speaker und In-Car-Entertainment-Systeme erfolgen. Bei ntv.de gibt es schon ein Beispiel dafür.

KI eröffne im Informationsbereich neue Möglichkeiten für "nutzerzentrierte und vertrauenswürdige Angebote", meint Isabella Thissen, Senior Vice President Editorial Products & Innovation bei RTL Deutschland. "Perspektivisch werden KI-Stimmen, wie wir sie gerade entwickeln, in Produkte münden, die unseren Nutzern über vertraute Stimmen eine neue Erfahrung ermöglichen."

Das KI-Projekt ist Teil einer Partnerschaft für technologische Innovationen in den Bereichen Medien und Bildung von Bertelsmann und Microsoft. Beteiligt ist ferner die Software-Agentur Appsfactory. Gefördert wird das Projekt vom Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW.

Das Pilotprojekt folgt laut RTL "strengen ethischen Vorgaben". So würden synthetische Stimmen bei künftigen Einsätzen für die Nutzer klar erkennbar gekennzeichnet. Ausgeschlossen von der Synthetisierung mittels KI seien zum Beispiel alle Inhalte, welche die Meinungsbildung manipulativ beeinflussen könnten.

Sie möchten exklusive Medienstorys, spannende Debatten und Top-Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.