Journalistinnen Ferda Ataman und Konstantina Vassiliou-Enz starten Medienberatung Diversity Kartell

 

Die renommierten, in der Branche gut verdrahteten Journalistinnen Ferda Ataman und Konstantina Vassiliou-Enz gehen nach kress.de-Informationen mit der Beratung Diversity Kartell an den Start. Ab Anfang Mai unterstützen sie Verlage und Redaktionen bei kniffligen Fragen rund um Diversität.

Die Neugründung, die von Anfang an Großkunden wie Google Deutschland, den Bayerischen Rundfunk, den Hessischen Rundfunk, SRG Ostschweiz und die "Süddeutsche Zeitung" als Mandanten führt, versteht sich als eines der ersten Beratungsunternehmen, das auf Diversität in Medien, Verlagen und in der Kommunikationsbranche spezialisiert ist. Dabei bringen die Gründerinnen viel einschlägige Erfahrung ein.

"Wir beraten Medienhäuser und andere, wie sie mehr Diversität schaffen und managen. Unser Eindruck ist nämlich: alle wollen Vielfalt, wissen aber nicht, wie – und vor allem, was dann?", erklärt die frühere "Spiegel"-Kolumnistin Ferda Ataman gegenüber kress.de die Motive für den Aufbau ihres "Kartells".

Dem Diversity Kartell gehören neben den beiden Gründerinnen auch Moskjan Ehrari, Sun-Ju Choi sowie Sheila Mysorektar auf Beratungsseite an.

Zu den Personen: Die Journalistin Ferda Ataman war unter anderem "Spiegel"- und Radioeins-Kolumnistin (rbb), sie arbeitete für "Tagesspiegel", WDR, Deutschlandfunk Kultur und hat als Autorin eine Debatte über Zugehörigkeit angestoßen ("Hört auf zu fragen. Ich bin von hier", erschienen bei S. Fischer). Bis 2012 war sie Referatsleiterin in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und hat den Mediendienst Integration aufgebaut.  

Konstantina Vassiliou-Enz ist ebenfalls Journalistin und Co Gründerin von Diversity Kartell. Sie war langjährige Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen und ist Autorin des Fachbuchs "Wie deutsche Medien mehr Vielfalt schaffen". Sie befasst sich seit den Nullerjahren mit Rassismus und Antidiskriminierung in Medien und Kommunikation und hat 25 Jahre Rundfunkjournalismus gemacht.

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