Paul-Bernhard Kallen als Medienmanager des Jahres ausgezeichnet

 

kress pro hat dem langjährigen Burda-Chef jetzt den Preis übergeben.

Dank der richtigen Strategie sei Burda heute ein gesundes Medienunternehmen mit hohen Digitalumsätzen, hieß es in der Begründung der Kress Pro-Jury. Der Burda-Manager habe früher als andere erkannt, dass die Leser und Nutzer im Zentrum des Geschäftsmodells von Medienhäusern stehen sollten, um sie zukunftsfähig zu machen.

Zur Person: Paul-Bernhard Kallen war bis Ende 2021 Vorstandsvorsitzende von Hubert Burda Media, ist aber nach wie vor Vorsitzender des Verwaltungsrates. Er arbeitet seit 25 Jahren für Hubert Burda Media. 22 Jahre davon im Vorstand, die vergangenen zwölf Jahre als Vorstandschef. In dieser Zeit prägte Paul-Bernhard Kallen Burda wie kaum ein Manager ein Medienunternehmen. Früher als andere erkannte er, dass die Leser und Nutzer im Zentrum des Geschäftsmodells von Medienhäusern stehen sollten, um sie zukunftsfähig zu machen. Heute ist Burda ein weitverzweigtes Unternehmen mit einer Fülle unterschiedlicher Geschäftsmodelle. In Deutschland stammen inzwischen zwei Drittel der Erlöse aus digitalen Geschäften. Nur noch ein kleiner Teil des Umsatzes kommt aus dem strukturell rückläufigen Print-Werbegeschäft. In Kallens Zeit als Vorstandsvorsitzender steigerte Burda den Umsatz von 1,6 Mrd. Euro (2009) auf fast 3 Mrd. Euro (2021). Überdies tritt der Manager seit Jahren der Macht der großen Internetkonzerne entgegen und warnt vor den Folgen für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Medienbranche.

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