Exklusiv: Ex-Burda-"Außenminister" Sebastian Doedens zieht jetzt für Finsbury Glover Hering die Strippen

 

Als Leiter Politik und Verbände vertrat Sebastian Doedens lange Jahre Burda auf dem diplomatischen Parkett. Wie kress.de erfahren hat, arbeitet er nun für das Münchner Büro des weltweiten Kommunikationsriesens Finsbury Glover Hering. Welche Führungsrolle Doedens dort einnimmt.

Der promovierte Kommunikationswissenschaftler Doedens verstärkt damit das Münchner Büro von Finsbury Glover Hering, das aus dem Merger von vormals Hering Schuppener mit der britischen PR-Firma Finsbury und dem US-Unternehmen Glover Park hervorgegangen war (der kress.de-Schwestertitel PR Report berichtete).

Am Standort München triff er auf alte Bekannte, darunter den langjährigen früheren ProSiebenSat.1-Unternehmenssprecher Julian Geist, der bei FGH Europe Partner ist. Über den Wechsel von Geist hatte kress.de ebenfalls berichtete.

Bei FGH erhält Sebastian Doedens kress.de-Informationen zufolge den Titel Managing Director tragen. Sein Feld sind unter anderem Government Relations. Es ist zu erwarten, dass er an ähnlichen Rädern wie in der Medienbranche drehen wird - nun aber mit deutlich erweitertem Spektrum.

Zur Person: Sebastian Doedens bringt viel einschlägige Medien-, Recht-, aber auch Technologie- und Regulierungserfahrung mit ein. Im November 2010 fing er bei Burda an - damals als Manager Political Affairs. 2012 wurde er Head of Public Affairs, Anfang 2017 Directory Strategy für "Focus". Im Januar 2021 stieg er zum Leiter Politik und Verbände im Burda Verlag auf. Lange Jahre war Doedens auch stellvertretender Vorstand und Vertreter seines Unternehmens im Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern. Nach kress.de-Informationen hat er seinen neuen Führungsposten bei FGH Ende April angetreten.

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