Pforzheimer Zeitung gibt Magnus Schlecht und Nina Tschan mehr Verantwortung - Digital hat höchste Priorität

05.05.2022
 

Die Pforzheimer Zeitung will ihren Weg eines digitalen Medienhauses konsequent fortsetzen und stellt auch personell entscheidende Weichen. Chief Digital Officer Magnus Schlecht und Online-Chefin Nina Tschan steigen auf.

Der Verlag der Pforzheimer Zeitung hat seinen Chief Digital Officer, Magnus Schlecht, mit Prokura ausgestattet. Der frühere langjährige Chefredakteur ist damit nicht nur für den dynamischen Transfer in die digitale Welt zuständig, sondern soll auch die Geschicke des Gesamtverlags J. Esslinger GmbH+Co KG mitverantworten. Der 50-jährige Schlecht komplettiert das Führungsquartett mit Herausgeber und Eigentümer Albert Esslinger-Kiefer, dem Geschäftsführenden Verleger Thomas Satinsky und der Finanzprokuristin Andrea Sabo.

Zum Haus der Pforzheimer Zeitung gehören die Tochterunternehmen PZ-Presse-Vertriebs GmbH, die Bewegtbildfirma TV-BW, der Magazin-Verlag Info Media, die Digitalagentur UNIT08 sowie die Spedition PF Logistik. Insgesamt sind rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pforzheimer Medienhaus beschäftigt. Das Unternehmen ist in allen Bereichen selbstständig. 

Eine personelle Neuausrichtung an der Spitze der PZ-Redaktion soll ebenfalls dem digitalen Wandel Ausdruck verleihen: Vom 1. Mai an wird Online-Chefin Nina Tschan Mitglied der Chefredaktion. Chefredakteure sind Alexander Huberth und Marek Klimanski.

Zur Person: Die 32-Jährige Tschan hat maßgeblichen Anteil am Erfolg der Plattform www.pz-news.de. Die Internetseite der Pforzheimer Zeitung hat monatlich rund 2,3 Millionen Visits und circa elf Millionen Seitenaufrufen. Darüber hinaus hat sich Nina Tschan als Nachrichten-Influencerin in Pforzheim und der Region insbesondere auf Instagram und Snapchat einen Namen gemacht und so dafür gesorgt, dass die Social-Media-Kanäle der Zeitung eine ebenfalls weit überdurchschnittliche Reichweite erzielen. Nicht zuletzt ist sie als Referentin in der Ausbildung von Nachwuchsjournalisten des JBB, der Arbeitsgemeinschaft Journalistenausbildung des Verbandes Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) und des Deutschen Journalistenverbands (DJV) in Baden-Württemberg, tätig.

"Mit den Personalentscheidungen geht ein Kulturwandel einher, der das traditionelle Zeitungshaus in die Zukunft transformiert" sagt Herausgeber Esslinger-Kiefer. "Digital hat für uns höchste Priorität - auch bei der Personalpolitik", ergänzt der Geschäftsführende Verleger Satinsky. Man wolle ein deutliches Zeichen nach innen wie nach außen setzen, insbesondere wenn es darum gehe, erfolgreiches Contentmarketing zu betreiben.

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