Und das ist erst der Anfang: Julian Reichelt startet auf YouTube eine Meinungs-Show

05.07.2022
 

Ex-Bild-Chef Julian Reichelt ist mit "Achtung, Reichelt!" auf YouTube auf Sendung gegangen. Er verspricht die emotionalsten Geschichten der Woche, "erzählt in einem engagierten Ton, wie man ihn noch nicht gehört hat".

Julian Reichelt über seine YouTube-Show: "Hunderttausende Menschen haben unsere ersten Videos bereits gesehen, bevor wir überhaupt richtig gestartet sind. Und das ist erst der Anfang. Wir wollen über das sprechen, was Menschen wirklich bewegt, ohne auf all das hineinzufallen, was Politiker uns erzählen, um ihre Agenda durchzusetzen. Wir sind der schärfste Widersacher von Spin, erdrückenden Narrativen, Ideologien, Bigotterie und Scheinheiligkeit in der Politik. Wir wollen furchtlos und respektlos über das sprechen, was in unserem Land passiert."

Reichelt will in "Achtung, Reichelt!" "die Fragen stellen, die sich Millionen Deutsche stellen" und die Antworten mit prominenten Gästen besprechen. Zur Premiere des Formats kam Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) in die Redaktion und war als 1. Sendungsgast Gesprächspartner. Im Dialog mit Moderator Reichelt warnte er wegen der anhaltenden Energie-Krise vor einem möglichen „Blackout“ im Januar oder Februar und prognostizierte, dass Wirtschaftsminister Robert Habeck in den nächsten Wochen die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern wird.

Hintergrund: Am 4. Juli 2022 ist auf YouTube die Meinungs-Show "Achtung, Reichelt!" mit Julian Reichelt gestartet. Reichelt will die emotionalsten Themen aus Politik und Gesellschaft präsentieren. Der Kanal hat bereits rund 25.000 Abonnenten. "'Achtung, Reichelt!' entschlüsselt in eingängigen Worten, wie Politik sich in Sprache und Maßnahmen immer häufiger gegen die Mehrheit der Bürger wendet, und sich so von ihnen entfernt", heißt es in der Eigenbeschreibung. Begleitet wird das Format von einem wöchentlichen Newsletter.

Zur Person: Julian Reichelts Journalistenlaufbahn startete 2002 mit einem Volontariat bei Bild, er durchlief die Journalistenausbildung der Axel-Springer-Akademie. Reichelt berichtete für Bild u.a. aus Afghanistan, Georgien, Thailand, dem Irak, Sudan und Libanon, teilweise als Kriegsberichterstatter. 2007 wurde er Chefreporter. Ab Februar 2014 war er als Nachfolger von Manfred Hart Chefredakteur von Bild.de. Nachdem Gesamtherausgeber Kai Diekmann Axel Springer zum 31. Januar 2017 verlassen hatte, übernahm Reichelt den Vorsitz der Chefredaktionen und damit die redaktionelle Gesamtverantwortung für die Bild-Zeitung. Axel Springer beendete am 18. Oktober 2021 die Zusammenarbeit mit Reichelt.

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