Döpfner: Springer hat 2021 fast eine dreiviertel Milliarde Gewinn gemacht

19.08.2022
 

Das Medienunternehmen Axel Springer hat im Spannungsfeld zwischen Coronakrise und Ukraine-Krieg so viel investiert wie nie zuvor. Das führte zu Rekordzahlen, die Konzernchef und Großaktionär Mathias Döpfner laut einem Handelsblatt-Bericht jetzt zu einem besonderen Anlass verraten hat. 

"Während die meisten Wettbewerber Zukunftsinvestitionen gestoppt haben, haben wir investiert wie nie zuvor", sagte Konzernchef und Großaktionär Mathias Döpfner in dieser Woche bei einer Feier zum 80. Geburtstag von Verlegerin Friede Springer in Berlin, wie das Handelsblatt berichtet. Das Ergebnis sei fast eine dreiviertel Milliarde Gewinn im vergangenen Jahr, wird Döpfner weiter zitiert.

Seit dem Abschied von der Börse hat Springer kaum noch Geschäftszahlen veröffentlicht. "In diesem Jahr werden wir rund eine Milliarde mehr Umsatz erreichen als 2020", sagte Döpfner. Dies sei in einem Zwei-Jahreszeitraum "das größte Wachstum in der Geschichte des Unternehmens".

Im ersten Pandemie-Jahr 2020 war Springers operativer Gewinn (bereinigtes Ebitda) dem Handelsblatt-Bericht zufolge um 13 Prozent auf 654 Millionen Euro gesunken, der Umsatz war um fast fünf Prozent auf 2,97 Milliarden Euro zurückgegangen. Nach Döpfners Worten dürften die Konzernerlöse 2022 demnach bei etwa vier Milliarden Euro liegen.

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