Im Ernst? Donald Trump bedankt sich bei dem "sehr großartigen Mathias Döpfner"

13.09.2022
 

 Donald Trump hat auf eine jüngst von der Washington Post veröffentlichte, interne E-Mail von Mathias Döpfner reagiert, in der es auch um den ehemaligen US-Präsidenten ging.

Die Washington Post hat in der vergangenen Woche eine E-Mail von Mathias Döpfners veröffentlicht. Der Axel-Springer-Chef schrieb diese an einen kleinen Kreis von Führungskräften des Medienkonzerns, wenige Wochen vor der US-Wahl 2020. Döpfner schrieb darin: "Wollen wir alle am 3. November morgens eine Stunde in uns gehen und beten, dass Donald Trump wieder Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird?" Döpfner begründet das laut der Washington Post mit mehreren Punkten und schließt mit dem Satz: Keine amerikanische Regierung habe in den letzten 50 Jahren mehr erreicht als Trump.

Nach Darstellung der Washington Post stritt Döpfner zunächst ab, dass er sowas tatsächlich geschrieben habe, konnte sich dann aber doch noch erinnern und bezeichnete das Ganze als eine "ironische provokative Erklärung", die er in einem Kreis von Menschen getätigt habe, die Trump hassen. Axel Springer stellte klar: "Die Aufforderung zum 'kollektiven Beten' war selbstverständlich ein Scherz. Bei Axel Springer wird nicht kollektiv gebetet."

Ex-US-Präsident Donald Trump bedankt sich nun nachträglich und öffentlich auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bei Döpfner. Trump schreibt: "Danke an den sehr großartigen Mathias Döpfner. Die gute Nachricht ist, WIR HABEN GEWONNEN. Mit Abstand." Trump verbreitet nach wie vor die Lüge, er und nicht US-Präsident Joe Biden sei der Wahlsieger der letzten Präsidentschaftswahl.

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