Geschäftsführer Benjamin Benedict geht bei UFA Fiction von Bord

 

Benjamin Benedict scheidet aus der Geschäftsführung von UFA Fiction aus. Der namhafte Produzent ("Donna Leon"-Reihe, "Charité") verlässt das TV-Unternehmen nach über 18 Jahren Zugehörigkeit. Was CEO Nico Hofmann sagt.

Offiziell heißt es zu dem Abgang in Berlin-Babelsberg, dass Benedict das Haus "auf eigenen Wunsch" verlässt, um sich "neuen beruflichen Aufgaben" zu stellen. Über seine künftigen Wirkungskreise wurde noch nichts bekannt.

Nico Hofmann, CEO UFA, sagt: "Mit Benjamin verbinden mich große produzentische Erfolge - von 'Ku'damm 56' bis 'Unsere Mütter, unsere Väter', von 'Charité' bis 'Donna Leon' - Benjamin war fast schon brüderlicher Partner, kluger Geist und Korrektiv in einer Person, und das über lange Jahre. Die Zusammenarbeit mit Benjamin war eine Bereicherung, seit der ersten Minute als wir uns bei der großen Produzentin Katharina Trebitsch in Hamburg kennenlernen durften. Lebenswege verändern sich, sie müssen sich verändern - ich wünsche Benjamin von Herzen alles Gute, Neugier und Offenheit!"

Benjamin Benedict spricht in einem Statement von der Veränderung. Sie sei "das Prinzip, das zentrale Thema und genau genommen der Sinn des Lebens", so der scheidenden UFA-Fiction-Topmanager. "Sie ist auch der Kern aller erfolgreichen Erzählungen, und für mich ist es nun nach 18 Jahren Zeit für eine Veränderung."

Zur Person: Benjamin Benedict war seit 2004 als freier Produzent für die UFA Fiction tätig. In den folgenden Jahren entstanden gemeinsam mit Nico Hofmann vielfach national und international ausgezeichnete Filme, TV-Events und Mini-Serien wie "Der Turm", "Der Fall Jakob von Metzler", "Bornholmer Straße", "Nackt unter Wölfen" sowie "Ku'damm 56/59". 2016 wurde Benedict in die Geschäftsführung von UFA Fiction berufen. Er ist zudem auch Honorarprofessor an der Filmuniversität Potsdam sowie Dozent an der DFFB, der HFF in München sowie der Hamburg Media School.

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