Nach 1.000 Newsletter-Nächten: Hans-Jürgen Jakobs geht in den Ruhestand

 

Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim "Handelsblatt", verabschiedet sich zum Jahresende in den Ruhestand. Am heutigen Freitag ist der letzte "Morning Briefing"-Newsletter des 65-Jährigen erschienen. Jakobs bleibt der Wirtschaftszeitung aber als Autor erhalten.

Jakobs hat lange für die "Süddeutsche Zeitung" gearbeitet: als Chef des Medienressorts, von süddeutsche.de und - zuletzt - der Wirtschaftsredaktion. Von 2013 bis 2016 war er "Handelsblatt"-Chefredakteur. Nach dem Abschied von Gabor Steingart übernahm er dort vor viereinhalb Jahren als Hauptautor dessen morgendlichen Newsletter.

Nach eigener Rechnung hat Jakobs etwa 1.000 Ausgaben des börsentäglichen "Morning Briefings"  geschrieben, immer zwischen 22 und 1 Uhr, meistens am Schwabinger Schreibtisch, zuweilen aber auch in Hotel-Lobbys, Ferienwohnungen, Zugabteilen oder bei Starkgewitter am Gardasee. Beim Verfassen seines letzten "Morning Briefings", erschienen am Freitag, ist ihm die Nachrichtenlage entgegen gekommen: Sein eigener Abschied passt gut in den Reigen prominenter Rücktritte von Liz Truss ("verzockt") bis Douglas-Chefin Tina Müller ("verduftet"). Von seinen Lesern verabschiedet sich Jakobs auch mit einem Essay im "Handelsblatt". Titel: "1000 und eine Nacht wach für das Handelsblatt Morning Briefing: Ein sehr persönlicher Rückblick zum Abschied".

Jakobs Nachfolge als Hauptautor des "Morning Briefings" übernimmt "Handelsblatt"-Textchef Cristian Rickens. Die Hauptstadtkorrespondentin Teresa Stiens vertritt ihn.
Rickens ist "Morning Briefing"-Lesern bereits als Autor bekannt. Jakobs hat seine Nachfolger am Freitag in einem Podcast vorgestellt.

Das "Handelsblatt" versendet das "Morning Briefing" werktäglich um 6 Uhr morgens an rund 400.000 Menschen. Den Podcast gibt es seit 2018.

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