Die schonungslose Analyse eines Medienmanagers und die Newcomer des Jahres - im neuen kress pro

 

Marc Walder, streitbarer CEO des Schweizer Medienkonzerns Ringier, hat kress pro ein außergewöhnliches Interview gegeben. Er analysiert in seltener Offenheit, welche Fehler die Branche nicht wiederholen sollte. Ein weiteres Top-Thema in kress pro: "55 Jahre Kress: 55 drängende Fragen an 55 Persönlichkeiten".

Zitate von Marc Walder im neuen kress pro - Magazin für Führungskräfte in Medien:

"Die Tatsache, dass die Medienindustrie in der digitalen Transformation nicht gut dasteht, ist auch selbst verschuldet."

"Wir suchen tausend Gründe, warum das Metaverse nicht groß und relevant werden wird. Die schweren Brillen. Die lächerlich-lustig anmutenden Avatare. Anstatt tausend Gründe zu suchen, warum es eine große Chance für viele Industrien werden wird."

"Es hat oft mit Unwissenheit zu tun, vielleicht gar mit Ignoranz, dass wir nicht wahrhaben wollten, dass man sich für jede digitale Dienstleistung einmal registrieren muss."

"Yellow-Press und People-Magazine werden auf Papier länger da sein als vor 15 Jahren befürchtet. Sehr gut. Aber digital werden sie kaum eine Rolle spielen."


Wie Ringier bei 75 Transaktionen 2,2 Mrd. Franken investiert hat. Warum der Ringier CEO "jeden Tag Panik hat". Und welche Medien künftig die besten Chancen haben. Das ganze Interview lesen Sie in der kress pro-Ausgabe 8/22.

Die Themen des Monats:

Die 25 Newcomer des Jahres: kress pro hat junge Führungskräfte von Medienunternehmen sowie Gründer mediennaher Start-ups ausgewählt, die die Branche in den kommenden Jahren prägen werden.

Lässt es Axel Springer in den USA auf einen Prozess ankommen? Wie hat Julia Jäkel rechtzeitig die Kurve gekriegt? Wie hat der BR mit Immobiliengeschäften Millionen verloren?
Alle Antworten in der Kolumne: Aus unseren Kreisen.

55 Jahre Kress: 55 drängende Fragen an 55 Persönlichkeiten

Sie schreiben ein Buch über Ihre Zeit als "Bild"-Chef: Wer muss sich fürchten, Herr Diekmann? Welche Veränderung in den Medien wird derzeit von vielen noch unterschätzt, Herr Burda? War das Zeitungsgeschäft nie so schwierig wie heute, Herr Düffert? Wie kommen Sie auf Ihre verrückten Magazin-Ideen, Herr Wurm?

Antworten u.a. von Kai Diekmann, Hubert Burda, Thomas Düffert, Oliver Wurm, Julia Becker, Christian Schertz, Kai Rose, Andreas Arntzen, Gregor Peter Schmitz, Lars Haider, Ansgar Heise, Miriam Scharlibbe, Stefan Ottlitz u. v. a.

"Er hat nie Druck ausgeübt"
Susanne und Barbara Kress, Töchter des legendären Branchenjournalisten Günther Kress, erinnern sich an die Anfänge des "kress reports" und sagen, warum sie den Dienst nicht übernehmen wollten.

Neun gescheiterte Prognose im Digitalen ...  

- und was wir daraus lernen können. Wie sieht der Journalismus in der Zukunft aus? Auf diese Frage gab es in den vergangenen zehn Jahren viele Antworten, von denen sich einige schon sehr bald als Irrweg herausstellten. 

"Eine Gefahr für die Demokratie"

Seit fünf Jahren prozessieren die Stadt Dortmund und die "Ruhr Nachrichten" gegeneinander. Verleger Lambert Lensing-Wolff überlegt nun, das Bundesverfassungsgericht anzurufen.

Die Cases des Monats: Digitale Sonntagstitel und eine neue Paywall-Variante.

Case 1: Produkte Wie "Rheinpfalz", "Fuldaer Zeitung", RND und Zeit Online mit digitalen Angeboten am Sonntag um User kämpfen.

Case 2: Start-up Wie Miriam Meckels Bildungsplattform Ada mit Inhalten Kunden gewinnt.

Case 3: Strategie Wie die Vogel Communications Group und die Rheinische Post Mediengruppe die richtigen Beteiligungen finden.

Case 4: Vermarktung Wie die "Sächsische Zeitung" mit einer neuen Paywall-Variante ihre Vermarktungserlöse steigert.

Case 5: Produkte Auf welche Podcast-Strategie der "Kölner Stadt-Anzeiger" setzt.

Case 6: Technologie Wie Falkemedia und Weltbild Teile ihres Aboservice auslagern.

Jetzt kress pro lesen.

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