"Spiegel": Hackerangriff auf dpa-Dienstleister ist schlimmer als gedacht

 

Der "Spiegel" bringt neue Details zum Hackerangriff auf einen Dienstleister der Nachrichtenagentur in Nordrhein-Westfalen. Den Tätern seien offenbar Gehaltsabrechnungen und sensible Daten wie Kontonummern von rund 1.500 dpa-Mitarbeitern in die Hände gefallen.

In dem Fall ermittele inzwischen das Fachkommissariat Cybercrime des Hamburger Landeskriminalamt, so der "Spiegel" weiter. Es handele sich um eine Ransomware-Attacke, verantwortlich dafür soll die Hackergruppe "Black Basta" sein. Ihr Ziel ist es offenbar, ein Lösegeld zu erpressen.

Der Angriff hat sich laut "Spiegel" bereits am 6. Oktober ereignet. Insider gingen davon aus, dass es sich im Fall dpa vor allem um Gehaltsabrechnungen von September handele. Mit daraus gewonnenen persönlichen Informationen könnten laut den Fahndern Identitäten gestohlen und für betrügerische Geschäfte verwendet werden.

Neben dem dpa-Dienstleister ist unlängst auch die "Heilbronner Stimme" Opfer von Hackern geworden. Die gedruckte Zeitung konnte daraufhin an einem Tag nur in Form einer Notausgabe und an einem weitern Tag gar nicht erscheinen.

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