BR-Intendantin Katja Wildermuth vertritt ARD und ZDF auch weiterhin in der EBU

 

Unter den Öffentlichen-Rechtlichen in Europa vertritt die BR-Intendantin Katja Wildermuth Deutschlands Stimme. Die Generalversammlung in Genf hat sie mit Wirkung zum 1. Januar erneut ins Executive Board, dem obersten Entscheidungsgremium der Europäischen Rundfunkunion, gewählt. Dort stimmt sie für ARD und ZDF.

Katja Wildermuth, die seit 1. Februar vergangenen Jahres an der Spitze des Bayerischen Rundfunks steht und zuvor unter anderem MDR-Programmdirektorin in Halle war, gehört dem EBU-Gremium bereits seit Mitte 2022 an.

Die EBU vertritt die gemeinsamen Interessen der öffentlich-rechtlichen Sender in Europa und dient darüber hinaus ihren Mitgliedern als Plattform für Erfahrungsaustausch und zur Durchführung kooperativer Projekte wie dem Austausch von Nachrichtenbeiträgen und Konzertmitschnitten. Auch der gemeinsame Sportrechteerwerb gehört zu den EBU-Aufgaben. Das elfköpfige Gremium trifft sich etwa sieben Mal pro Jahr und legt die Strategie der EBU, darunter wichtigen medienpolitischen Fragen, fest.

Hintergrund: Präsidentin der EBU ist Delphine Ernotte-Cunci, CEO von France Télévisions. Ihr Stellvertreter ist Petr Dvořák, Director General vom Tschechischen Fernsehen.

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