RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus geht Ende Januar

02.12.2022
 

Schulte-Kellinghaus hatte zuvor seinen Rückzug angeboten. Wie der Aufhebungsvertrag aussieht.

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus verlässt zum 31. Januar 2023 den rbb. Der rbb-Verwaltungsrat hat am Donnerstag einen entsprechenden Aufhebungsvertrag gebilligt. Schulte-Kellinghaus hatte seinen Rückzug angeboten, um - seinen Worten zufolge - im Zuge der Aufarbeitung der rbb-Krise einen Neuanfang auf der Position des Programmdirektors zu ermöglichen.

Die Laufzeit seines bis März 2027 laufenden Fünf-Jahres-Vertrages wird laut Unternehmensleitung in dem Aufhebungsvertrag um gut zwei Jahre verkürzt. Der Vereinbarung zufolge erhält Schulte-Kellinghaus noch für rund zwei Jahre sein volles Gehalt. Nach Angaben der Unternehmensleitung verzichtet er auf Ruhegeldzahlungen, die ihm bis zum Renteneintritt zugestanden hätten. Den Verzicht auf mögliche Bonus-Zahlungen hatte er bereits zuvor angekündigt.

Zur Person: Schulte-Kellinghaus studierte in Bonn und Erfurt Rechtswissenschaften. Daneben arbeitete er als Reporter für Hörfunk und Fernsehen, etwa für das "heute journal" des ZDF. Ab 1994 war er als Reporter für das ZDF Landesstudio Thüringen tätig, dessen stellvertretender Leiter er 1996 wurde. 1998 ging er als stellvertretender Redaktionsleiter zum ZDF-Boulevardmagazin "Hallo Deutschland".

Im Jahr 2000 wechselte Schulte-Kellinghaus als Leiter der Talkredaktion zum NDR nach Hamburg. 2005 übernahm er zusätzlich die Leitung der Unterhaltungsredaktion. Seit 2007 war er für den Programmbereich NDR Fernsehen und Koordination beim NDR verantwortlich und seit 2010 Geschäftsführer ARD Koordination Vorabend.

Programmdirektor beim Rundfunk Berlin Brandenburg ist Schulte-Kellinghaus seit 2017. Seine zweite Amtszeit begann am 15. März 2022.

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