Chefredakteur Beat Balzli verlässt die WirtschaftsWoche

12.12.2022
 

Der Schweizer Journalist Beat Balzli, der seit 2017 als Chefredakteur die WirtschaftsWoche leitet, verlässt das Unternehmen. Wie er die Entscheidung begründet und wie die Nachfolge geregelt ist.

Bazli geht Ende Januar "auf eigenen Wunsch", wie es bei der Handelsblatt Media Group heißt.

"Nach beinahe sechs intensiven Jahren an der Spitze der WirtschaftsWoche ist es jetzt Zeit für eine neue Herausforderung und mehr Raum für die Familie. Zusammen mit einem großartigen Team durfte ich die WiWo zu einem modernen und digitalen Wirtschaftsmedium weiterentwickeln. Ich danke der Redaktion und dem Verlag für die inspirierende Zusammenarbeit und dem Verleger Dieter von Holtzbrinck für sein langjähriges Vertrauen in mich", so Beat Balzli zu seiner Entscheidung.

Zu der Veränderung in der Chefredaktion sagt Oliver Finsterwalder, CEO der DvH Medien GmbH: "Wir danken Beat Balzli herzlich für seine langjährige und mit hoher journalistischer Expertise vorgenommene Führung der WirtschaftsWoche." 

Die Nachfolge für Beat Balzli ist bereits geregelt und soll spätestens bis zum 31. Januar 2023 bekanntgegeben werden.

Zur Person: Der Schweizer Journalist Beat Balzli war vor seiner WiWo-Zeit vorher stellvertretender Chefredakteur der Welt-Gruppe. Dort verantwortete er die "Welt am Sonntag". Zuvor war der studierte Volks- und Betriebswirt drei Jahre Chefredakteur der Schweizer "Handelszeitung". Zudem war er mehrere Jahre als Redakteur beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und dem Schweizer Nachrichtenmagazin "Facts" tätig.

Bei der WirtschaftsWoche erweiterte Balzli das Produktportfolio um zahlreiche journalistische Formate. Mit dem "WiWo-Coach" beispielsweise hat er die WiWo als führenden Ratgeber für wirtschaftlich Interessierte weiter ausgebaut. Im Podcast "Chefgespräch" diskutiert er wöchentlich mit Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen, wie es gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen - und wie sie selbst erfolgreich wurden. Zudem hat er mit dem "Gipfeltreffen der Weltmarktführer" das bundesweit größte Treffen von tatsächlichen und potenziellen Weltmarktführerunternehmen, Beratern und politischen Entscheidern etabliert.

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