Myriam Karsch und Florian Boitin schicken "Sports Illustrated" öfter ins Rennen

 

Mit Muskelkraft gegen den Branchentrend: Myriam Karsch und Florian Boitin, Gründer der Kouneli Holding, wo auch der deutsche "Playboy" erscheint, erhöhen die Frequenz des Magazins "Sports Illustrated" von vier auf sechs Ausgaben jährlich. Wie es in der Vermarktung läuft.

Wie es beim Verlag in München heißt, der den US-Traditionstitel "Sports Illustrated" erst im vergangenen Jahr mit einer deutschsprachigen Ausgabe im DACH-Raum eingeführt hatte (kress.de berichtete), behauptet sich der Titel offenbar sowohl auf dem Vertriebs- als auch auf dem Anzeigenmarkt gut.

Mit der erhöhten Frequenz verschiebt sich der Erstverkaufstag von Montag auf Donnerstag. Das Magazin erscheint somit ab sofort zweimonatlich, die erste 2023-Ausgabe kommt am 9. Februar an den Kiosk.

Wie Karsch und Boitin, geschäftsführende Gesellschafter von Kouneli betonen, entwickelt sich auch der Digitalbereich Sportsillustrated.de, den ebenfalls Chefredakteur Christoph Landsgesell verantwortet, ebenfalls erfreulich. Es wird ein Wachstum von 500% gegenüber 2022 erwartet. Dann würde die Marke bei durchschnittlich 550.000 Visits pro Monat im Jahr 2023 liegen. Thematisch geht es online um die Sportarten American Football, Basketball sowie Fußball.

Hintergrund: "Sports Illustrated" erscheint aktuell in einer Auflage von 80.000 Exemplaren - bei einem Copypreis von 6,90 Euro. Vermarktet wird das Magazin vom Burda-Vermarkter BCN. Der Anzeigenpreis 1/1 4c liegt bei 20.000 Euro. 89% der Leser sind männlich und durchschnittlich zwischen 20 und 49 Jahre alt.

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