So steigert der Spiegel mit Videos seine Erlöse

 

Mit seiner Bewegtbild-Strategie im Internet setzt der Spiegel auf Contextual Videos und deren Vermarktung. Wie erfolgreich die Macher mit dem Einsatz der semantischen Technologie bereits sind, zeigt kress pro.

Auszug aus dem Technologie-Case im aktuellen kress pro - Magazin für Führungskräfte in Medien:

Werbung in Bewegtbild wächst und wächst: Die Nettoausgaben für Instream-Videos nahmen 2021 laut ZAW um fast 30 Prozent auf 1,146 Milliarden Euro zu und lagen damit deutlich höher als etwa die Einnahmen der Print-Publikumszeitschriften. Und auch 2022 dürfte trotz Krieg und Krisen ein gutes Jahr für die Vermarkter von Internet-Clips werden. Dabei spült der Boom beileibe nicht nur Spendings in die Kassen von Youtube und Co.: Auch deutsche Publisher mit Video-Inventar profitieren.

Mark-Olaf Winter, Leiter Digital bei Spiegel Media in Hamburg, macht die Rechnung auf: "Während der Online-Vermarkterkreis - OVK für 2022 ein Wachstum der Umsätze der gesamten digitalen Displaywerbung von 6,8 Prozent prognostiziert, konnten die Einnahmen aus der Video-Vermarktung auf spiegel.de bereits im ersten Halbjahr 2022 gegenüber 2021 um 34 Prozent gesteigert werden."

Um diese Dynamik aufrechtzuerhalten, bauen die Hamburger ihre Werbemöglichkeiten weiter kräftig aus.

So wird seit Oktober der zweite Werbeplatz in einem redaktionellen Text (In-Article-Ad-Slot) auf spiegel.de exklusiv von der Berliner Showheroes Group mit Instream-Video-Werbung bestückt. "In den vergangenen fünf Jahren haben wir es auch mit den Showheroes geschafft, die User Experience auf spiegel.de zu verbessern", lobt Nabil Moghib, Lead Brand Marketing / Video bei Spiegel Media. "Die Zusammenarbeit mit Showheroes ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, einem hohen Maß an Flexibilität und einem sehr guten technischen Setup."

Der Clou: Der Video-Content auf spiegel.de, der mit der semantischen Technologie SemanticHero kuratiert wird, erscheint ausschließlich in thematisch passenden Umfeldern und erzeugt so eine hohe kontextuelle Relevanz bei den Nutzerinnen und Nutzern. Im Juni 2022 beispielsweise bewirkten die Videoclips eine um 15 Prozent höhere View-Through-Rate (VTR) und eine Umsatzsteigerung mit den eingebetteten Mid-Roll-Kampagnen von mehr als 10 Prozent.

Dustin Puschmann, Director Global Business Development Supply & Partnerships bei Showheroes, betont zudem, dass der internationale Dienstleister mit Hauptsitz in Berlin rasch auf die Bedürfnisse seiner Partner eingehen und beispielsweise schnell auf neue Blacklists oder technische Fehler reagieren kann. Und: "Wir bieten unseren Partnern volle Transparenz über ihr Inventar und unsere gemeinsame Integration", verspricht Puschmann und verweist auf weitere Referenzkunden wie Funke, Burda, Net Point oder IQ Digital Media (siehe auch "kress pro" 8/2021). Wie können Publisher diese Technologie made in Germany nutzen? Spiegel und Showheroes geben einen Einblick...

[...] Erste Erfahrungen auf bento.de, innovatives Adtech-System, Bewegtbild als Umsatzbringer - lesen Sie den kompletten Case von Michael Stadik jetzt im aktuellen kress pro.

Die Titelthemen in kress pro 10/2022:

Der Medien-Manager des Jahres: Andreas Arntzen hat die Ergebnisse des Wort & Bild Verlags gesteigert und investiert gezielt in Zusatzgeschäfte und das Digitale. Was er beim Umbau des Traditionshauses gelernt hat.

Kress Awards 2022: Wer in diesem Jahr Außergewöhnliches geleistet hat.

"Kreativität? Null!": Wie hart Ex-RTL-Chef Helmut Thoma mit der Branche und Bertelsmann ins Gericht geht.

Video-Vermarktung: Wie der "Spiegel" seine Erlöse steigert.

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