12.07.2000
 
 

Der Presserat rügt:
Der Beschwerderat des Deutschen Presserates spricht drei öffentliche und zwei nichtöffentliche Rügen aus. Der "Berliner Kurier" fängt sich den Tadel ein, weil er auf einer Großaufnahme einer Trauerfeier eine junge Frau als angebliche Mitschülerin von Unfallopfern gezeigt hat. In Wahrheit handelte es sich jedoch um eine Unfallzeugin. Gegen die Bremer Ausgabe der "Bild"-Zeitung spricht der Presserat eine Rüge aus, weil sie einen Mann als Mörder bezeichnet hatte, obwohl das Gerichtsverfahren gegen ihn noch nicht abgeschlossen war. Und die Zeitschrift "Coupé" wird für einen Bericht getadelt, in dem "unzulässig ein Zusammenhang zwischen dem Tragen von Badebekleidung und dem Entstehen der Darmkrankheit Morbus Crohn behauptet wurde". Zurückgewiesen hat der Presserat eine Beschwerde der schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin Heide Simonis gegen mehrere Zeitungen und Presseagenturen wegen ihrem Verhalten bei einem schweren Verkehrsunfall am 17. Mai in der Nähe von Eutin.

 

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