13.03.1998
 
 

Nix Nagano.
Was ist der Unterschied zwischen dem Oscar in Hollywood und den ADC-Medaillen in Berlin? Oscars gibt´s immer, ADC-Goldmedaillen nur für wirklich überragende Arbeiten. Der ADC Art Directors Club hat gewählt (genauer gesagt: 130 Juroren in 10 Jury-Gruppen) - und statt Goldregen gibt´s in vielen der 25 Kategorien überhaupt keine Goldmedaille. Oder auch gar keine Medaille, wie in den Kategorien "Kinowerbefilme" und "Corporate Design". Gold für "Publikumsanzeigen" kassierten Springer & Jacoby (Inline Skate-Schule), Ogilvy & Mather (Marc O´Polo) und Scholz & Friends ("F.A.Z."-Kampagne). Die einzige Gold-Medaille für "Zeitschriften-Beiträge" ging an "Die Woche" und ihr "Millennium-Extra" (liegt immer noch ungelesen auf dem Sofatisch des kress-Chefredakteurs). Keine Goldmedaillen hingegen in den Kategorien "Tageszeitungsanzeigen", "Fachanzeigen", "TV-Spots", "Zeitschriften-Gestaltung", "Zeitschriften-Titel" und "Fotografie". Die beiden Goldmedaillen in der Rubrik "Interaktive Medien" ging an zwei Internet-Auftritte. Und zwar R.O.S.A. Internet, Weber, Hodel, Schmid (www.whs.com) und Smart Car Internet, "reduce to the max" (www.rttm.com). Mehr aus Berlin vom kress-ADC-Korrespondenten Hartmut Ulrich am Freitag im gedruckten kress report.

 

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