16.09.2002
 

Angriffen aus der CSU widersetzt sich die ARD. Die Partei wirft dem öffentlich-rechtlichen Senderverbund vor, er habe eine Minute nach dem zweiten TV-Duell auf Grund "vorbestellter, vorbereiteter Umfragen" den Kanzler zum haushohen Sieger erklärt. Der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, hatte am Sonntag im Hessischen Rundfunk außerdem erklärt, die ARD-Umfrage habe im krassen Gegensatz zu einer TED-Umfrage der "Bild"-Zeitung gestanden. "Unsere Umfragen sind unbestechlich und wissenschaftlich einwandfrei", sagt ARD-Sprecher Rüdiger Oppers. Es sei nicht überraschend, "dass unsere Berichterstattung in den Wahlkampf hineingezogen wird."

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