20.11.2002
 

Jeder Fünfte muss bei der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" seinen Hut nehmen. Die "NWZ" baut in ihrer Verlagsgesellschaft und in der NWZ-Service-Gesellschaft knapp 20% der Stellen ab. Wegen der schlechten Lage bei den Printmedien sehe sich Verlag dazu gezwungen, insgesamt 97 von derzeit über 500 Arbeitsplätzen zu streichen, so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Reinhard Köser. Erstmalig in der Verlagsgeschichte werde es auch betriebsbedingte Kündigungen geben. Bei einem Teil der Stellen handelt es sich laut Köser um Teilzeitjobs. Darüberhinaus soll der Personalabbau durch Altersteilzeitverträge, Vorruhestandsregelungen und durch einen Verzicht auf die Verlängerung von befristeten Verträgen umgesetzt werden. In der Redaktion werde es kaum Einschnitte geben, so Köser. Geschäftsführung und Betriebsrat wollen in Kürze die Verhandlungen über einen Sozialplan aufnehmen.

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