27.11.2002
 eo
 

Auf dem Zentralisierungtrip befindet sich Perry Valkenburg. Wie der TBWA-Chef am Mittwoch auf der Bilanzkonferenz verkündet hat, werde die Agenturgruppe ihre klassischen Agenturen ab sofort nicht mehr regional sondern zentral in Gruppen führen. Vorteil: Jede der acht standortunabhängigen Gruppen soll die komplette Verantwortung für einen Kunden tragen. Standortbezeichnungen in den Agenturnamen wie TBWAFrankfurt werde es nicht mehr geben. Stattdessen firmieren alle klassischen Agenturen unter der Marke TBWA. Desweiteren hat Valkenburg zwei Führungsgremien installiert: Das Executive Board Deutschland, in dem Valkenburg selbst, CFO Peter Kopecky, die Keativ-GFs Kurt Georg Dieckert und Stefan Schmidt, die Beratungs-GFs Pantelis Christian Poetis und Volkmar Wermter sowie der Beauftragte für internationale Kunden, Christian Meichsner, sitzen. Im Management Board Deutschland sind die Chefs der nichtklassischen TBWA-Töchter organisiert. Auch diesem Gremium sitzt Valkenburg vor. Ruber Iglesias, Gründungsgeschäftsführer von TBWABerlin, macht den Umbau, der auch auf seine Kosten erfolgt, nicht mit. Er verlässt die Agentur. Und sonst? Es war ja schließlich eine Bilanzkonferenz. Da TBWA keine Angaben über Umsatz und Gewinn veröffentlicht, musste sich Valkenburg mit folgenden Zahlen helfen: von 87 Pitches habe sein Netzwerk im vergangenen Jahr 26 gewonnen. In nächsten Jahr soll das Gross Income (Agenturumsatz) den Angaben zufolge um 20% wachsen.

 eo

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