Zu mickrige Angebote: Premiere zögert mit Börsengang.

10.01.2005
 

Noch ein wenig Geduld
braucht offenbar Georg Kofler, Chef von Premiere. Der Bezahlsender soll möglicherweise doch noch nicht in diesem Jahr (täglickress vom 9. November 2004) an die Börse gehen. Es gibt keine Notwendigkeit, unbedingt zu verkaufen", so Thomas Krenz, Chef des Premiere-Hauptgesellschafters Permira gegenüber der "FAS". Entscheidend sei das Umfeld an der Börse. "Das Angebot potenzieller Investoren liegt momentan signifikant unter dem fairen Wert, den Investmentbanker nennen", so Krenz. Laut dem Permira-Boss soll sich das Börsenumfeld anno 2005 nur moderat aufhellen: "Ich würde mich wundern, wenn mehr als vier, fünf Unternehmen aus Private-Equity-Portfolios an die Börse gehen". Permira hält 55% an Premiere, 20% der Anteile liegen bei Kofler. Zum Jahresende hat Premiere zudem 3,25 Mio Abonnenten verzeichnet. Das angestrebte Ziel von 3,2 Mio Kunden wurde damit übertroffen. Allein im vierten Quartal sei mit rund 236.700 Abonnenten der bislang größte Dreimonatszuwachs in der Sendergeschichte erzielt worden, so Kofler.

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