Ärger um WM-Kampagnen.

15.06.2005
 sw
 

Porsche hat sich aus der WM-Image-Kampagne "Land der Ideen" zurückgezogen. Gleichzeitig soll das Kartellamt prüfen, ob bei der Vergabe der Freundlichkeitskampagne alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Ärger mit dem Image
gibt es bei zwei Kampagnen für die Fußball WM 2006 in Deutschland. Porsche hat sich aus der Imagekampagne "Land der Ideen" zurückgezogen. Grund: BDI-Präsident Michael Rogowski, einer der Urheber der Kampagne, hat sich böse über Porsche-Boss Wendelin Wiedeking geäußert. Der ist jetzt beleidigt und hat die bereits zugesagte Mio Euro zurückgezogen. Rogowski war in einem Interview darauf angesprochen worden, dass Wiedeking Verständnis für die Kapitalismus-Kritik von SPD-Chef Müntefering geäußert hat. Darauf Rogowski: "Dass wir Unternehmerkollegen haben, die sich wichtig tun und sich aufspielen in einem solchen Zusammenhang - damit müssen wir leben." Parallel haben die Verbände GWA und der GPRG das Kartellamt aufgefordert, die Vergabe der Freundlichkeitskampagne der DZT Deutschen Zentrale für Tourismus zu überprüfen. Die "FTD" hat berichtet, dass zwei Jury-Mitglieder Verbindungen zu der Sieger-Agentur Abold, München, unterhalten. GWA und GPRG haben daraufhin angezweifelt, dass die Vergabe des Etats ordnungsgemäß verlaufen ist (täglichkress vom 2. Juni 2005).

 sw

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