WM-Freundlichkeitskampagnen muss neu vergeben werden.

21.07.2005
 sw
 

Wegen Mauscheleien muss die Freundlichkeitskampagne zur Fußball WM 2006 von der Deutschen Zentrale für Tourismus neu vergeben werden. Die Agentur Abold sei unrechtmäßig zum Zuge gekommen, so das Kartellamt.

Der Ärger um die Freundlichkeits-Kampagne
zur Fußball WM 2006 in Deutschland hat zunächst ein Ende. Die Vergabekammer des Kartellamts hat bestätigt, dass der Etat für die Freundlichkeitskampagne unrechtmäßig an die Münchner Agentur Abold gegeben wurde. Verantwortlich für die Vergabe war eine Jury, deren Mitglieder Fedor und Michaela Radmann geschäftlich mit Abold verbandelt waren. Die DZT Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. habe die Jury-Empfehlung ungeprüft übernommen, so die Kartellis. Offenbar wurde der Bewertungsmaßstab für die Etatvergabe so verändert, dass Abold automatisch auf dem ersten Platz landete. Die beiden Verbände GWA und GPRA hatten sich wegen der Etat-Vergabe an Abold beschwert (täglichkress vom 2. Juni 2005). Nun muss das DZT den Etat neu vergeben.

 sw

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