"Park Avenue" im kress-Check.

25.10.2005
 sw
 

Die erste reguläre Ausgabe des G+J-Hochglanzheftes "Park Avenue" ist erschienen. Die neue Nummer hat alles, was der Erstausgabe fehlte: große Namen, pfiffige Rubriken und kleinteilige Seiten aus einem Guss.

Warum nicht gleich so!
möchte man nach Lektüre der ersten "regulären" Ausgabe von "Park Avenue" rufen. Die jetzt vorliegende Nummer des G+J-Hochglanzmagazins ist deutlich besser gelungen als die unausgegorene Preview-Ausgabe (täglichkress vom 8. Juni 2005). Die Themenmischung stimmt - von einem lesenswerten Stück über die großen Tage der inzwischen abgetakelten Diva Zsa Zsa Gabor über das sehr persönliche Porträt des "Spiegel"-Chefs Stefan Aust von Michael Jürgs bis hin zu den witzigen Modefotos von Bruce Weber und Promi-Erinnerungen an John Lennon. Die neue "Park Avenue" hat alles, was der ersten Ausgabe fehlte: große Namen, pfiffige Rubriken und kleinteilige Seiten aus einem Guss. Störend wirkt einzig und allein der Text, den Chefredakteur Alexander von Schönburg über seine Schwester Gloria von Thurn und Taxis verfasst hat. Hier weht ein Hauch von Schulaufsatz durch das Blatt, das Niveau der übrigen Stücke wird klar unterboten. Dabei hat sich Herausgeber Klaus Liedtke in seinem Editorial gehörig Mühe gegeben, die reichlich seltsame Konstellation Bruder/Chefredakteur schreibt über Schwester/Fürstin zu rechtfertigen. Dass Liedtke das Editorial geschrieben hat und nicht der Chefredakteur, könnte ein Hinweis darauf sein, wer bei "Park Avenue" wirklich das Heft in der Hand hält.

 sw

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