T-Online-Aktionäre wollen Schadenersatz.

04.05.2006
 

Aktionäre des Internetanbieters T-Online haben Schadenersatzklagen wegen der geplanten Übernahme durch die Deutsche Telekom angekündigt. Ein Gutachten belege, dass sich die Aktie von T-Online vor der Ankündigung der Übernahme schlechter als andere Internetaktien entwickelt habe.

Die Luft brennt
bei T-Online. Aktionäre des Internetanbieters haben Schadenersatzklagen wegen der geplanten Übernahme durch die Deutsche Telekom angekündigt. Ein Gutachten belege, dass sich die Aktie von T-Online vor der Ankündigung der Übernahme schlechter als andere Internetaktien entwickelt habe, so Peter Dreier, der nach eigenen Angaben Großaktionäre der Gesellschaft vertritt. Dreier wirft den Vorständen von T-Online und dem Mutterkonzern Telekom vor, sie hätten zusammengearbeitet, um den Kurs der T-Online-Papiere zu drücken. Voll im Saft steht T-Online im Geschäftsjahr 2006. "Wir knüpfen an den Erfolg aus dem vierten Quartal an", so Vorstandschef Rainer Beaujean auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Im Weihnachtsquartal hatte T-Online 407.000 neue DSL-Kunden gewonnen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Beaujean weiter mit 1,8 Mio Breitband-Kunden. Der Umsatz soll im zweistelligen Prozentbereich auf bis zu 2,5 Mrd Euro steigen und der operative Gewinn auf bis zu 300 Mio Euro absacken. Grund für den Rückgang ist der Preiskrieg auf dem DSL-Markt.

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