Mario Frank löst Seikel beim "Spiegel" ab.

 

Mario Frank, Geschäftsführer der "Sächsischen Zeitung" (Gruner + Jahr), wechselt überraschend nach Hamburg: Er löst zum 1. Januar 2007 Karl Dietrich Seikel als "Spiegel"-Verlagsgeschäftsführer ab. An der Brandstwiete sorgt die Personalie für Unruhe.

Nur noch im Rückspiegel
sieht Mario Frank, 47, bald Dresden: Der Geschäftsführer des Dresdner Druck- und Verlagshauses ("Sächsische Zeitung", "Morgenpost Sachsen") verlässt das Unternehmen und wird zum 1. Januar 2007 Verlagsgeschäftsführer der Spiegel-Gruppe. Frank löst Karl Dietrich Seikel, 59, ab. Der soll laut Mitteilung dann "auf Wunsch der Gesellschafter und der Geschäftsführung dem Verlag bis Ende 2008 beratend zur Verfügung stehen". Seikel hat von 1991 bis zum Tod des Herausgebers des Nachrichtenmagazins, Rudolf Augstein, im November 2002 gemeinsam mit Augstein die Geschäfte wahrgenommen. Seitdem war er alleiniger Geschäftsführer. Seikel ist auch Vorstandsvorsitzender der Publikumszeitschriften im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Bei der Spiegel-Gruppe wird mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass mit Frank ein ausgewiesener G+J-Mann kommt. G+J ist mit 25,5% am "Spiegel" beteiligt, die Mitarbeiter KG hält 50,5%, die Augstein-Erben sind mit 24% dabei.

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