"Mopo": Onken oder Buschheuer als Chef.

 

"Mopo"-Mann Matthias Onken und "Kurier"-Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer sind die Kandidaten für den Chefsessel bei der "Hamburger Morgenpost". Hinter der Besetzung steht auch ein Machtkampf beim Berliner Verlag.

Eine Hamburger Lösung
favorisiert der neue Chefredakteur der "Berliner Zeitung", Josef Depenbrock, bei der Besetzung des Chefstuhls der "Hamburger Morgenpost". Die "Mopo" und der Berliner Verlag gehören zur BV Deutsche Zeitungsholding. Depenbrock will seinen bisherigen Stellvertreter bei der "Mopo", Matthias Onken, 33, als Nachfolger installieren. Damit positioniert sich Depenbrock, der nun auch Geschäftsführer für "redaktionelle Belange" der Holding ist, gegen Geschäftsführer Peter Skulimma. Der würde nach kress-Infos dem "Kurier"-Chef Hans-Peter Buschheuer, 53, gerne zusätzlich die redaktionelle Leitung der "Mopo" übertragen. Einen Kompromiss, Onken zum Chefredakteur zu machen und selbst eine Art Ober-Aufsicht zu übernehmen, lehnt Buschheuer dem Vernehmen nach ab. Bei der "Mopo" wäre man dagegen mit diesem Modell einverstanden. Onken macht gegenüber kress aber auch deutlich: "Wir wollen die 'Mopo' in Eigenregie weiterführen." Um einen anderen Posten gibt es weniger Gerangel: Frank Willers, 45, Chef der Anzeigenblätter des Berliner Verlags, wird als neuer "Mopo"-Geschäftsführer gehandelt.

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