"People ist Thema".

 

Oliver Voigt, Chef der österreichischen Verlagsgruppe News, will seinen Gesellschaftern 2007/2008 den Start von ein oder zwei People-Blättern vorschlagen. "People ist Thema", sagt er im kress-Interview.

Im Berlin der Gründerzeit
hätte Oliver Voigt, 40, gerne gelebt. Nun sitzt er in Wien als Vorsitzender der Geschäftsführung und Herausgeber der Verlagsgruppe News (u.a. "News", "Woman") - doch eine Gründerzeit könnte er auch dort erleben: Im kress-Interview kündigt Voigt an, dass er seinen Gesellschaftern - der größte österreichische Magazinverlag gehört mehrheitlich zu Gruner + Jahr - 2007/2008 den Start von einer oder zwei People-Zeitschriften vorschlagen wird. Darunter wird wahrscheinlich auch eine Ösi-"Gala" sein. Die Themen Wissen/Geschichte und Astrologie hat Voigt ebenfalls auf der Agenda. Und das Design des Nachrichtenmagazins "News" lässt er gerade von Art Director Markus Rindermann (ehemals "GQ", "Cosmopolitan") überarbeiten. In diesem Jahr ist die Verlagsgruppe News aber erst einmal mit dem Start von Wolfgang Fellners Zeitung "Österreich" im September konfrontiert. Wolfgang und sein Bruder Helmuth Fellner sind auch Gründer der Verlagsgruppe News, Helmuth hält heute noch 18,7% der Anteile. G+J fürchtet, die neue Zeitung störe die eigenen Kreise, und hat die Fellners gerade aus dem Beirat der Verlagsgruppe gekegelt (täglichkress vom 24. Juli 2006). "Natürlich muss man jeden Player, der in den Markt kommt, ernst nehmen, aber die harten Facts und Figures heißen Auflage und Reichweite", sagt Voigt unter Verweis auf die 14 Magazine der Verlagsgruppe. Mehr zu seinen Österreich-Plänen und zu "Österreich" lesen Sie im aktuellen kressreport Nr. 15/2006.

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