Düsseldorfer "Rheinische Post" streicht Stellen.

 

Die Düsseldorfer Tageszeitung "Rheinische Post" will 65 Stellen streichen. Betroffen sind hauptsächlich die örtlichen "Service-Center". Deren Aufgaben sollen externe Dienstleister übernehmen. Wo die "RP" zudem den Rotstift ansetzt, lesen Abonnenten.

Stellen abbauen
will die Düsseldorfer Tageszeitung "Rheinische Post": 65 der rund 650 Arbeitsplätze sollen voraussichtlich zum Jahresende wegfallen. Die Mitarbeiter wurden über den drastischen Einschnitt bereits auf einer Betriebsversammlung informiert. Demnach trifft es besonders hart die örtlichen "Service-Center", wo allein mehr als 40 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Externe Dienstleister sollen deren Aufgaben in "Service-Points" übernehmen. Bereits vor zwei Jahren hatte die Rheinische Post ihre Außenstellen in kleineren Städten geschlossen, jetzt folgen auch die Büros in den Großstädten. Nach kress-Informationen will sich der Verlag auch von fünf Mitarbeitern aus dem Redaktionsarchiv und weiteren fünf Mitarbeitern aus der Beilagenredaktion trennen. Beide Abteilungen sollen aufgelöst werden. Dem Vernehmen nach fällt den Sparmaßnahmen auch die Kommunikationsabteilung unter Andreas Berens fällt zum Opfer, der den Verlag verlassen wird. Um die Aufgaben dieser Abteilung sollen sich künftig die Kollegen aus Anzeigen und Vertrieb kümmern. Der Verlag begründet den Stellenabbau mit rückläufigen Anzeigenerlösen, auf die man rechtzeitig reagieren müsse.

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