Der neue "Player" im kress-Check.

 

Mit der Februarausgabe ist aus dem Fußball- und Lifestyle-Magazin "Player" ein Männermagazin geworden. Den Anspruch, "das wahre Leben des Mannes, mit all seinen Facetten" zu zeigen, löst die Redaktion zu selten ein.

Ein schwerer Gang
steht dem "Player" bevor, dem mit der Februarausgabe (EVT: 25. Januar) zum Männer- und Lifestyle-Titel umpositionierten Magazin aus dem Haus b&d sportstyle (gehört zu VVA). "Player" war bisher ein Fußball- und Lifestyle-Titel, die neue Redaktion unter Leitung des ehemaligen "Matador"-Vizes Thomas Friemel, 39, hat nun den Fußball-Teil reduziert und tritt mit dem Anspruch an, "ein Heft zu machen, in dem es eben nicht um Silikonbrüste und Waschbrettbäuche geht". Kurzum: "ein Heft über das wahre Leben des Mannes, mit all seinen Facetten". Die Redaktion hat diesen Anspruch im ersten neuen "Player" zu selten eingelöst. Von gängigen Männermagazin-Mustern weichen einige Stücke ab, etwa das über fünf Kerle um die 30, die ihr Leben verändert haben. Doch es gibt zu viele 0815-Texte und beliebige Rubriken (der Uschi-Obermaier-Film, das iPhone). Und man merkt wichtigen Texten an, dass der Zugang zum porträtierten Star fehlte, am deutlichsten der Titelgeschichte über den Hollywood-Schauspieler Adrien Brody. Vier Euro kostet der neue "Player" - genauso viel wie das Condé-Nast-Männermagazin "GQ". Das hat aber nicht nur das bessere Papier. "Player" erscheint monatlich in einer Druckauflage von 160.600 Exemplaren. Vertriebspartner ist der Deutsche Pressevertrieb. Eine 1/1 Seite 4c kostet 11.500 Euro. Anzeigenkontakt: frank.nolte@bdverlag.de. Klicken Sie auf das blaue PLUS-Symbol oben rechts, um mehr vom neuen "Player" zu sehen.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.